Athens News - Israels Verteidigungsminister bestätigt Tötung von Sprecher der Kassam-Brigaden

Börse
Goldpreis 0% 3516.1 $
SDAX -0.72% 16843.67
DAX -0.58% 23902.21
Euro STOXX 50 -0.84% 5351.73
TecDAX -1.07% 3703.58
EUR/USD 0.13% 1.1699 $
MDAX -0.24% 30286.9
Israels Verteidigungsminister bestätigt Tötung von Sprecher der Kassam-Brigaden
Israels Verteidigungsminister bestätigt Tötung von Sprecher der Kassam-Brigaden / Foto: Mohammed ABED - AFP/Archiv

Israels Verteidigungsminister bestätigt Tötung von Sprecher der Kassam-Brigaden

Der Sprecher des bewaffneten Arms der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas ist nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz getötet worden. "Der Sprecher des Hamas-Terrors, Abu Obeida, ist in Gaza eliminiert worden", erklärte Katz am Sonntag im Onlinedienst X.

Textgröße:

Zuvor hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu einen Armeeangriff auf den Sprecher der Essedin-al-Kassam-Brigaden bestätigt. Vor einer Kabinettssitzung sagte Netanjahu laut seiner Presseabteilung, die Armee habe einen Angriff gegen Obeida ausgeführt.

Netanjahu machte zunächst keine Angaben dazu, ob Abu Obeida getötet wurde. Laut seiner Presseabteilung sagte er: "Ich hoffe, dass er nicht mehr unter uns weilt, aber ich stelle fest, dass es auf Seiten der Hamas niemanden gibt, der diese Frage klären könnte."

Die israelische Armee hatte am Samstag erklärt, in der Stadt Gaza einen "Hamas-Terroristen in einer Schlüsselposition" getötet zu haben. Israelische Medien hatten berichtet, dass es sich dabei um Abu Obeida handelte.

Der Sprecher war seit Jahren regelmäßig in Videobotschaften der Hamas zu sehen, er trug darin Militärkleidung und einen rotes Palästinensertuch, um sein Gesicht zu verbergen.

Die Hamas und mit ihr verbündete Palästinensergruppen hatten am 7. Oktober 2023 mit ihrem brutalen Großangriff auf Israel den Gaza-Krieg ausgelöst. Israel greift seither massiv militärisch im Gazastreifen an. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden mehr als 63.000 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden, werden von UN-Vertretern aber als plausibel eingestuft.

O.Kouris--AN-GR