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Metallspäne auf Triathlonstrecke in Hamburg: Staatsschutz ermittelt
Nach einem mutmaßlichen Anschlag mit Metallspänen auf die Fahrradstrecke eines Triathlons in Hamburg ermittelt der Staatsschutz unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, stürzte am Sonntag mindestens ein Rennteilnehmer in dem betroffenen Bereich und verletzte sich durch einen Bruch. Es war demnach jedoch noch unklar, ob die Späne seinen Sturz verursacht hatten.
ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer
Der ADAC hat erneut vor den Gefahren durch Handynutzung am Steuer gewarnt. Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern nur zwei Sekunden auf sein Handy schaue, "fährt 28 Meter im 'Blindflug' und riskiert so, einen Unfall zu verursachen", erklärte der Automobilklub am Montagabend in München. Der Verein geht von einer enormen Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer von Kraftfahrzeugen aus.
Elf Meter hohe Wellen: Hunderte Menschen in Neuseelands Hauptstadt evakuiert
In Neuseelands Hauptstadt Wellington sind am Dienstag hunderte Menschen vor einer Sturmflut mit elf Meter hohen Wellen in Sicherheit gebracht worden. Wellingtons Bürgermeister Andrew Little rief für die südlichen Küstenvororte Owhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay den Notstand aus und forderte die Menschen auf, in höher gelegene Gebiete zu fliehen. Zurückbleibenden werde nicht geholfen.
Zahl der Toten nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen auf 41 gestiegen
Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 40 gestiegen. Am Dienstagmorgen lag sie nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben aus den betroffenen Provinzen bei insgesamt 41. Mehr als 450 Menschen wurden demnach verletzt, vier weitere Menschen wurden weiterhin vermisst. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen hunderter kleinerer Nachbeben schwierig.
Versteckt in Holz für Europa: Mehr als 100 Tonnen Drogen in Chile entdeckt
Versteckt in Holzlieferungen für Europa haben Ermittler in Chile mehr als 100 Tonnen Drogen entdeckt. Es handele sich um einen Rekordfund, erklärte am Montag (Ortszeit) die Zollbehörde des südamerikanischen Landes. Der geschätzte Verkaufswert auf dem europäischen Markt liege umgerechnet bei mehr als sieben Milliarden Euro. Die Zollbehörde sprach von einem "historischen Schlag gegen das organisierte Verbrechen in unserem Land".
Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden
Nach der Ermordung der elfjährigen Lyhanna in Frankreich will Justizminister Gérald Darmanin "im Rekordtempo" sämtliche Strafanzeigen bearbeiten lassen, die Kinder betreffen. Bis Mitte Juli sollen alle 70.000 derzeit vorliegenden Anzeigen geprüft werden, sagte Darmanin am Montag in Paris. Seinen Rücktritt schloss er aus und betonte, das Behördenversagen im Fall Lyhanna sei nicht auf sein Ministerium zurückzuführen.
Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt
Wegen der Tötung eines Ehepaars im hessischen Wildeck ist ein Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Fulda sprach ihn am Montag des Mordes in Tateinheit mit Totschlag schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausschließt.
Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf
Papst Leo XIV. hat bei seiner Spanien-Reise inmitten des neu entflammten Iran-Kriegs ein Ende kriegerischer Konflikte und mehr Flüchtlingshilfe gefordert. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem Parlament in Madrid. Bei einem anschließenden Treffen mit spanischen Bischöfen bezeichnete er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "Plage".
Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen
Ein schweres Erdbeben hat den Süden der Philippinen erschüttert und mindestens 31 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens zwölf Menschen galten nach Behördenangaben nach dem Erdstoß am Montagmorgen als vermisst, mindestens 134 weitere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, für mehrere Staaten der Region wurden zeitweise Tsunami-Warnungen ausgegeben.
ADAC erwartet für Wochenende keine größeren Staus auf Autobahnen
Laut ADAC steht ein vergleichsweise entspanntes Wochenende auf deutschen Autobahnen bevor. Lediglich der zunehmende Ausflugs- und Wanderverkehr sowie die rund tausend Autobahnbaustellen könnten für Engpässe sorgen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Vor allem am Freitagnachmittag kann es laut ADAC zu Verzögerungen kommen, wenn Berufsverkehr, Wochenendpendler und Ausflügler zusammentreffen.
Papst Leo XIV.: Waffen können keinen "echten und dauerhaften Frieden" schaffen
Papst Leo XIV. hat inmitten des Wiederaufflammens des Iran-Kriegs und weiterer kriegerischer Konflikte zu Frieden aufgerufen. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem spanischen Parlament in Madrid. Staaten müssten Differenzen über die "friedlichen Wege" beilegen, "die das Völkerrecht bereitstellt".
GEAS-Asylreform: Pro Asyl warnt vor Aushöhlung der Rechte Schutzsuchender
Vor dem Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl vor einer Aushöhlung der Rechte Schutzsuchender gewarnt. Pro-Asyl-Geschäftsführer Karl Kopp kündigte am Montag in Berlin an, seine Organisation werde eine "Entkernung in Teilbereichen des Menschenrechtsschutzes" durch GEAS vor Gerichten anfechten. Pro Asyl stößt sich insbesondere an der sogenannten Asylverfahrenshaft, die auch Familien und Kinder betreffen kann.
Kriegsverbrechervorwürfe auf Facebook: Meta soll 100.000 Euro Ordnungsgeld zahlen
Nach falschen Kriegsverbrechervorwürfen gegen einen israelischen Soldaten im sozialen Netzwerk Facebook soll der Internetkonzern Meta ein Ordnungsgeld von 100.000 Euro zahlen. Das entschied das Landgericht in Frankfurt am Main nach Angaben vom Montag. Meta habe den fraglichen Post trotz einer gerichtlichen Lösch- und Unterlassungsanordnung erst mit einer etwas mehr als zweiwöchigen Verspätung entfernt, hieß es zu Begründung. (Az. 2-03 O 128/26)
Türkische Grenzbeamte entdecken Windeln voller Bargeld bei Flugpassagier
Windeln mit ungewöhnlichem Inhalt haben türkische Grenzbeamte bei einem Passagier am Flughafen von Antalya entdeckt: Der aus Paris kommende Reisende hatte Geldscheine im Wert von insgesamt gut 380.000 Euro in sechs Windelhöschen in seinem Handgepäck dabei, wie das türkische Handelsministerium mitteilte. Insgesamt wurden demnach 381.750 Euro sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.
Frau stirbt nach schwerem Unfall in Kassel - insgesamt zwei Todesopfer
Nach einem schweren Unfall mit zahlreichen Beteiligten in Kassel ist eine 69-jährige Frau ihren Verletzungen erlegen. Damit starben insgesamt zwei Menschen infolge des Unfalls am 30. Mai, wie die Polizei am Montag in Kassel mitteilte. In der vergangenen Woche war bereits der 67-jährige Unfallverursacher im Krankenhaus gestorben. Bei der 69-Jährigen handelt es sich um seine Beifahrerin.
Von eigenem Auto überrollt: 88-Jähriger stirbt nach Unfall in Karlsruhe
In Baden-Württemberg ist ein 88-Jähriger von seinem eigenen Auto überrollt worden und knapp drei Tage später gestorben. Nach Angaben der Polizei in Karlsruhe erlag der Mann am Montag in einer Klinik seinen schweren Verletzungen.
Trump-Kritiker unter sich: Papst Leo XIV. trifft spanischen Regierungschef Sánchez
Sie sind bekannt als Kritiker der Politik von US-Präsident Donald Trump: Papst Leo XIV. hat bei seinem Spanien-Besuch Regierungschef Pedro Sánchez getroffen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche empfing den Sozialisten und selbsterklärten Atheisten am Montagmorgen in der Apostolischen Nuntiatur - der diplomatischen Vertretung des Vatikan - in Madrid.
Nach Tod von Siebenjähriger in Rheinland-Pfalz: Anklage gegen Mutter erhoben
Mehr als zwei Jahre nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens in Rheinland-Pfalz ist Anklage gegen die Mutter des Kinds erhoben worden. Der 39-Jährigen wird vorgeworfen, ihre schwerstbehinderte Tochter, die über eine Magensonde mit Spezialnahrung ernährt werden musste, nicht ausreichend versorgt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft in Landau in der Pfalz am Montag mitteilte.
Großflächiger Stromausfall in Reutlingen
Im baden-württembergischen Reutlingen ist es am Montag zu einem großflächigen Stromausfall gekommen. Auch die benachbarten Gemeinden Wannweil und Kirchentellinsfurt sind davon betroffen, wie die Stadt mitteilte. Nach Angaben eines Polizeisprechers sind auch kritische Einrichtungen wie Krankenhäuser und Seniorenheime betroffen. Die Polizei ermittle zur möglichen Ursache, dabei würden auch Hinweise auf eine Brandstiftung geprüft.
Papst Leo XIV. hält Rede vor dem spanischen Parlament
Papst Leo XIV. hält am Montag bei seiner Spanien-Reise eine mit Spannung erwartete Rede vor dem Parlament des Landes (Ankunft 10.30 Uhr). Bei seiner Ansprache vor Abgeordneten und Senatoren im Abgeordnetenhaus in der Hauptstadt Madrid dürfte der Papst vor politischer Polarisierung warnen und könnte auch über Flüchtlinge sprechen - ein in Spanien sehr umstrittenes Thema. Leo XIV. ist das erste Oberhaupt der katholischen Kirche, das vor dem spanischen Parlament spricht.
Betrieb an Münchner Flughafen wegen "Brandgeruchs" in Tower vorübergehend gestoppt
Wegen Brandgeruchs im Tower hat der Münchner Flughafen am Sonntagabend seinen Betrieb vorübergehend eingestellt. Es habe ab 20.33 Uhr keine Starts und Landungen gegeben, sagte ein Sprecher des Airports der Nachrichtenagentur AFP. Zu diesem Zeitpunkt hätten Mitarbeiter der Flugsicherung im Tower "intensiven Brandgeruch" wahrgenommen, Feuer oder Rauch sei aber nicht festgestellt worden.
Betrieb an Münchner Flughafen wegen "intensiven Brandgeruchs" in Tower gestoppt
Wegen Brandgeruchs im Tower hat der Münchner Flughafen am Sonntagabend seinen Betrieb eingestellt. Es fänden seit 20.33 Uhr keine Starts und Landungen statt, sagte ein Sprecher des Airports der Nachrichtenagentur AFP. Zu diesem Zeitpunkt hätten Mitarbeiter der Flugsicherung im Tower "intensiven Brandgeruch" wahrgenommen, Feuer oder Rauch sei aber nicht festgestellt worden.
Hauseinsturz mit drei Toten in Görlitz: Zwei Tatverdächtige festgenommen
Nach dem Einsturz eines Hauses infolge einer Gasexplosion mit drei Todesopfern im sächsischen Görlitz hat die Polizei einem Bericht zufolge zwei Tatverdächtige festgenommen. Es bestehe der Verdacht, dass es sich bei den beiden Männern um Metalldiebe handle, die am 18. Mai, dem Unglückstag, Rohrleitungen in dem Gebäude beschädigt oder manipuliert und damit die Explosion von austretendem Gas verursacht hätten, berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) am Sonntag unter Berufung auf die Görlitzer Polizei.
Hubschraubereinsatz: Drei Wanderinnen aus Watt vor St. Peter Ording gerettet
Drei Wattwanderinnen sind in Schleswig-Holstein mit einem Hubschrauber gerettet worden. Die Frauen wurden am Samstag vor St. Peter Ording durch einen Priel, einen natürlichen Wasserlauf im Wattenmeer, vom Festland abgeschnitten, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag in Bremen mitteilte. Die Wanderinnen machten daraufhin Menschen am Strand auf ihre Notlage aufmerksam.
Mindestens ein Toter und fünf Verletzte bei Schusswaffenangriffen in Israel
Bei mehreren Schusswaffenangriffen sind am Sonntag in Israel ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Ein 35-jähriger Mann sei seinen Schussverletzungen erlegen, zwei lebensbedrohlich Verletzte und drei Menschen mit mittelschweren Verletzungen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Thüringen: Falsche Polizisten in ausgemustertem Streifenwagen gestoppt
Beamte haben in Thüringen zwei falsche Polizisten in einem ausgemusterten Streifenwagen gestoppt. Der Polizeiwagen mit den beiden uniformierten Männern fiel Augenzeugen am Samstag auf, als er durch Langenwetzendorf im Landkreis Greiz kurvte, wie die Polizei in Gera am Sonntag berichtete. Der Streifenwagen befand sich demnach noch im Originalzustand inklusive sämtlicher Aufschriften und Blaulicht.
Polizeitransporter kollidiert in Berlin mit Taxi: Acht Verletzte
Beim Zusammenstoß zwischen einem vollbesetzten Polizeitransporter und einem Taxi sind am Samstagmorgen in Berlin mehrere Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben kippte der Einsatzwagen durch den Aufprall auf die Seite. Sieben Einsatzkräfte sowie der Taxifahrer erlitten Verletzungen. Sie kamen zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Zunächst sprach die Polizei von teils schwer Verletzten.
Unfall mit drei Pferdekutschen in Thüringen: Sechs teils schwer Verletzte
Bei einem Unfall mit drei Pferdekutschen sind in Thüringen sechs Menschen teils schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen brach plötzlich bei der letzten der hintereinander fahrenden Kutschen die Deichsel, so dass das Gespann unkontrolliert in die vorderen Kutschen lief, wie die Polizei in Gotha am Sonntag berichtete.
Zehntausende bei Konzert von umstrittenem US-Rapper Kanye West in den Niederlanden
Trotz wiederholter antisemitischer Äußerungen von Kanye West haben etwa 40.000 Menschen ein Konzert des US-Rappers im niederländischen Arnheim besucht. Vor dem Gelredome-Stadion sagten Fans am Samstagabend, sie unterschieden zwischen der Musik des 48-Jährigen und seinen Äußerungen. "Ich unterstütze nicht alles, was er sagt", gab etwa die 20-jährige Studentin Loes Snyers aus Belgien an. "Ich blicke vor allem auf die Musik."
Papst hält Messe in Madrid - eine Million Gläubige erwartet
Am zweiten Tag seiner Spanien-Reise will Papst Leo XIV. am Sonntag im Zentrum Madrids eine Messe abhalten. Zu dem Gottesdienst mit einer Fronleichnams-Prozession auf dem zentralen Cibeles-Platz werden eine Million Gläubige erwartet. An dem Platz befindet sich auch das Madrider Rathaus.
Papst würdigt Spaniens Einsatz für Frieden und ruft zu Ende "spaltender Debatten" auf
Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise am Samstag mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen und mit Blick auf das Thema Migration zur Überwindung von "spaltenden und polarisierenden Debatten" aufgerufen. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid
Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen. Madrid habe sich "der treuen Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus verpflichtet", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einem Empfang im Königspalast. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".