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IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt
IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt / Foto: LOIC VENANCE - AFP

IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bislang keine Fälle festgestellt, in denen die Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP ausgenutzt wurde. "Dennoch können erfolgreiche Angriffe derzeit nicht ausgeschlossen werden", erklärte die Behörde am Donnerstag. "Websites der Bundesverwaltung, die präventiv vom Netz genommen wurden, sind größtenteils wieder verfügbar."

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Das BSI hatte am frühen Mittwochnachmittag eine Warnung wegen einer Sicherheitslücke bei PHP ausgegeben und für 16.00 Uhr ein Sicherheitsupdate der PHP Foundation angekündigt. Es bestand demnach die Sorge, dass es infolge der Veröffentlichung des Updates eine Angriffswelle geben könnte, weil die Sicherheitslücke dann mittels KI recht einfach nachvollzogen werden kann.

PHP ist die wichtigste Programmiersprache für Websites und Webanwendungen weltweit. Schätzungsweise 70 Prozent aller Websites basieren auf dem Skript. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom sind praktisch alle Unternehmen, Organisationen und Institutionen in Deutschland, die eine eigene Website haben, potenziell angreifbar, wenn sie die Lücke nicht schließen.

Dass bislang keine kompromittierten Systeme gemeldet worden seien, "lässt aktuell den Schluss zu, dass viele Betreiber gemäß den Empfehlungen bereits erfolgreich gepatcht haben", erklärte das BSI. Endnutzern rät die IT-Sicherheitsbehörde insbesondere, ihre Internetrouter nicht so zu konfigurieren, dass sie auch von unterwegs darauf zugreifen können.

"Zusätzlich ist besondere Vorsicht insbesondere im Umgang mit Downloads und Weitergabe sensibler Daten geboten, da weiterhin die Möglichkeit besteht, dass manipulierte Websites im Umlauf sind", erklärte eine Behördensprecherin.

O.Alexiou--AN-GR