Athens News - Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken

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Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken
Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken

Der Neustart von Prinz Harry und seiner Familie in seiner alten Heimat Großbritannien gestaltet sich offenbar schwierig: Harry und seine Frau Meghan haben britischen Medienberichten zufolge wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres wegen Sicherheitsbedenken die Schule ihrer Kinder gewechselt. Wie die Zeitschrift "Hello!" am Montag unter Berufung auf einen Sprecher des Paars berichtete, gab es Bedenken wegen der Entfernung und des hohen Verkehrsaufkommens auf dem Weg zu der ursprünglich vorgesehenen Privatschule.

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Die Entscheidung sei "nach Rücksprache mit dem Sicherheitsteam der Familie hinsichtlich der praktischen Aspekte ihrer aktuellen Situation getroffen" worden, zitierte die Zeitschrift den Sprecher. Medienberichten zufolge haben sich Harry und seine Familie in den Cotswolds, einer idyllischen und bei Prominenten beliebten Region in Mittelengland, ein neues Zuhause gesucht. Zu ihrem Schutz greifen sie demnach derzeit auf private Sicherheitskräfte zurück.

Der Herzog von Sussex, der am Dienstag 42 Jahre alt wurde, und seine vier Jahre ältere Frau Meghan waren Ende August ins Vereinigte Königreich zurückgekehrt. Ihre beiden Kinder, den sieben Jahre alten Archie und und die fünfjährige Lilibet, meldeten sie Medienberichten zufolge zum Schulbeginn im September in einer Privatschule an.

Harry und Meghan hatten sich Anfang 2020 nach einem offenen Bruch mit dem britischen Königshaus von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. In den vergangenen Jahren lebten sie in Meghans Heimat Kalifornien. Damit büßten sie auch den Polizeischutz ein, auf den sie als aktive Mitglieder des britischen Königshauses Anspruch hatten.

Laut dem Sender BBC befasst sich die für die Sicherheit der königlichen Familie und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zuständige Kommission derzeit mit dem Umfang des Polizeischutzes, den der jüngere Sohn von König Charles III. und seine Familie im Zuge ihrer Rückkehr nach Großbritannien erhalten könnten. Die dafür zuständige Kommission trat demnach vergangene Woche zu Beratungen zusammen.

Laut BBC hat sie beschlossen, die Risiken, denen insbesondere Harry und Meghan ausgesetzt sind, eingehend zu prüfen. Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des Instituts YouGov sind 70 Prozent der Briten der Ansicht, das Paar solle seinen Personenschutz ganz oder zumindest teilweise selbst bezahlen.

Aus Sicht von König Charles gelten seiner jüngerer Sohn Harry und dessen Frau nicht mehr als "arbeitende Mitglieder" der Königsfamilie. Dies geht aus einem Anfang September im Namen von Charles III. verfassten offiziellen Schreiben hervor. Darin macht der König deutlich, dass die Stellung des Paares "der von Privatpersonen gleicht" und sie nicht mit "Seine/Ihre Königliche Hoheit" angesprochen werden sollten.

Als "working royal" werden in Großbritannien ranghohe Mitglieder der königlichen Familie bezeichnet, die als Vertreter des Königshauses offizielle Verpflichtungen wahrnehmen.

K.Lykoudis--AN-GR