Letzte Nachrichten
US-Beamter: Biden kommt nicht zur Weltklimakonferenz in Dubai
US-Präsident Joe Biden wird nach Angaben eines US-Beamten nicht an der diesjährigen Weltklimakonferenz (COP28) teilnehmen. Terminpläne, die das Weiße Haus veröffentlicht hatte, wiesen weder für Biden noch seine Vizepräsidentin Kamala Harris eine Reise nach Dubai aus, wo der Klimagipfel ab Donnerstag und bis zum 12. Dezember stattfindet. Ein US-Beamter bestätigte am Sonntag, dass Biden keinen Besuch in dieser Woche oder während eines zweiten Zeitfensters gegen Ende des Treffens plane.
U17-WM: DFB trifft auf Argentinien und "El Diablito"
Das Märchen der deutschen U17-Nationalmannschaft soll weitergehen: Das Team von Trainer Christian Wück kann am Dienstag (9.30 Uhr/Sky) ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Indonesien einziehen. Der Gegner in Surakarta heißt Argentinien. "Es war noch keine deutsche U-Mannschaft Weltmeister. Das ist unser großes Ziel, das müssen wir nicht verschweigen", sagte der DFB-Coach einen Tag vor der Begegnung.
Bedrohtes Sumatra-Nashorn bringt in Indonesien Jungtier zur Welt
In einem Schutzgebiet in Indonesien ist ein vom Aussterben bedrohtes Sumatra-Nashorn geboren worden. Das Muttertier Delilah brachte im Way-Kambas-Nationalpark auf der Insel Sumatra ein 25 Kilogramm schweres männliches Kalb zur Welt, wie die indonesische Umweltministerin Siti Nurbaya Bakar am Montag erklärte. "Diese Geburt ist bereits die zweite Geburt eines Sumatra-Nashorns im Jahr 2023", fügte sie hinzu.
Ifo-Umfrage: Exporterwartungen der Unternehmen etwas besser
Die Stimmung in den deutschen Exportunternehmen hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts etwas verbessert. Der vom Ifo ermittelte Index stieg im November auf minus 3,8 Punkte, von minus 6,3 Punkten im Oktober. Die Exportwirtschaft könne aber immer noch keine Dynamik entwickeln, erklärte am Montag Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Eine größere Teilhabe am wirtschaftlichen Aufschwung in vielen Ländern stehe noch aus.
Feuerpause im Gaza-Krieg könnte verlängert werden
Im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas könnte die viertägige Feuerpause verlängert werden. Die im Gazastreifen herrschende Hamas bekräftigte am Sonntagabend, sie sei zu einer Verlängerung und weiteren Geisel-Freilassungen bereit. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte, die Vereinbarung sehe bereits die Möglichkeit einer Verlängerung vor, wenn an jedem Tag jeweils zehn weitere Geiseln freikommen. Am Sonntag hatte die Hamas 17 Geiseln freigelassen, Israel ließ 39 palästinensische Häftlinge frei.
Franz Wagner dreht auf: Orlando mit siebtem Streich
Mit seiner Saisonbestleistung hat Weltmeister Franz Wagner Orlando Magic in der NBA zum siebten Sieg in Serie geführt. Beim 130:117 gegen die Charlotte Hornets kam der Berliner auf 30 Punkte und war gemeinsam mit Cole Anthony Topscorer des Abends. Wagners älterer Bruder Moritz verbuchte elf Punkte sowie sieben Rebounds.
Draisaitl und Oilers überrollen die Ducks
Beim bislang höchsten Sieg der Saison haben die Edmonton Oilers um Eishockeystar Leon Draisaitl die Anaheim Ducks in der Profiliga NHL regelrecht überrollt. Die Kanadier gewannen ihr erstes Heimspiel seit mehr als einer Woche mit 8:2, der deutsche Nationalstürmer trug mit einem Tor sowie einem Assist zum Erfolg bei.
Formel 1: Die Gewinner und Verlierer der Saison
Die Formel-1-Saison ist beendet, Max Verstappen drückte dem Jahr seinen Stempel auf. Aber es gibt noch weitere Gewinner - und auch einige Verlierer. Der Überblick des SID:
Freund lobt Goretzka: "Absoluter Topspieler"
Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München hält große Stücke auf Nationalspieler Leon Goretzka. "Leon ist ein absoluter Topspieler, was er bereits über viele Jahre hinweg auf höchstem Niveau konstant unter Beweis gestellt hat", sagte der Österreicher dem kicker.
Habeck berät mit Länderkollegen über Folgen des Haushaltsurteils
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) trifft sich am Montag (08.00 Uhr) in Berlin mit den Wirtschafts- und Energieministern der Bundesländer. Thema dürften vor allem die Folgen des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichts sein. In den Ländern gibt es Befürchtungen, dass finanzielle Unterstützungsleistungen des Bundes wegfallen werden und Milliardenprojekte wie etwa Chipfabriken gefährdet sind.
Frankreichs Arbeitsminister wegen Günstlingswirtschaft vor Gericht
Nach dem französischen Justizminister muss sich von Montag an auch der französische Arbeitsminister vor Gericht verantworten. Der 45 Jahre alte Olivier Dussopt steht im Verdacht, in seiner Zeit als Abgeordneter und Bürgermeister für die sozialistische Partei in der südfranzösischen Kleinstadt Annonay ein Wasserversorgungsunternehmen bei der Vergabe eines öffentlichen Auftrags begünstigt zu haben. Konkret soll er einem Vertreter des Unternehmens 2009 vertrauliche Informationen zur Ausschreibung gegeben haben.
Scholz lädt zum Auto-Gipfel im Bundeskanzleramt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat für Montag (13.00 Uhr) zum Gipfeltreffen der Automobilwirtschaft ins Bundeskanzleramt geladen. Neben den Regierungsvertretern der Ressorts Verkehr, Wirtschaft, Arbeit und Umwelt nehmen Verbände der Branche sowie in- und ausländische Hersteller und Zulieferer teil. Anders als bei vorherigen "Mobilitätsgipfeln" geht es explizit um die Autoindustrie und vor allem um die E-Mobilität, etwa die Produktion von preiswerteren E-Autos und den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Bundesgerichtshof verhandelt Montag über Abgas-Klage von Wohnmobilkäufer
Um möglicherweise manipulierte Abgastechnik bei Wohnmobilen geht es am Montag am Bundesgerichtshof. Er verhandelt um 10.00 Uhr in Karlsruhe über eine Klage gegen den Automobilkonzern Stellantis. Der Kläger hatte das Wohnmobil Sunlight im April 2018 zum Neupreis von mehr als 50.000 Euro gekauft, Hersteller des Basisfahrzeugs ist die Stellantis-Tochter Fiat. Der Käufer fordert den Kaufpreis zurück. (Az. VIa ZR 1425/22)
Ermordung eines Lehrers durch Islamist in Frankreich: Sechs Verdächtige vor Jugendgericht
Im Zusammenhang mit der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty durch einen 18-jährigen Islamisten müssen sich ab Montag sechs Minderjährige vor einem französischen Jugendgericht verantworten. Sie sind wegen krimineller Vereinigung zur Vorbereitung einer schweren Gewalttat angeklagt, weil sie dem tschetschenischstämmigen Täter Informationen über das Opfer beschafft haben sollen. Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Britische Popsängerin Rita Ora feiert Geburtstag in Heimatland Kosovo
Die aus dem Kosovo stammende britische Popsängerin Rita Ora hat in ihrem Heimatland ihren 33. Geburtstag gefeiert. Nach der Landung am Flughafen von Pristina legte Ora am Sonntag ihre rechte Hand erst auf den Boden und dann auf ihr Herz, wie ein von Bürgermeister Perparim Rama veröffentlichtes Video zeigt.
Irischer Autor Paul Lynch erhält Booker-Literaturpreis
Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an den irischen Schriftsteller Paul Lynch. Der 46-Jährige wurde am Sonntagabend in London für seinen Roman "Prophet Song" ausgezeichnet. Die dystopische Geschichte handelt von einer Mutter von vier Kindern, die unter einer tyrannischen irischen Regierung um ihre Familie kämpft.
Freigelassene Geisel schwebt in Israel im Krankenhaus in Lebensgefahr
Nach ihrer Freilassung durch die radikalislamische Hamas im Gazastreifen ist die Israelin Elma Avraham noch nicht gerettet: Die 84-Jährige liege auf der Intensivstation und schwebe in Lebensgefahr, teilte der Direktor des Soroka-Krankenhauses in Beerscheva, Schlomi Codisch, am Sonntagabend mit.
Regierung in Sierra Leone will Kontrolle nach Aufruhr zurückerlangt haben
Nach bewaffneten Zusammenstößen in Sierra Leone hat die Führung des westafrikanischen Landes am Sonntagabend versichert, dass Ruhe und Stabilität wieder hergestellt worden seien. Die meisten Verantwortlichen für den Aufruhr seien festgenommen worden, teilte Präsident Julius Maada Bio im Staatsfernsehen mit. In der Hauptstadt Freetown hatten Bewaffnete ab dem Morgen versucht, ein Waffenlager des Militärs zu stürmen und Häftlinge aus Gefängnissen zu befreien.
Tausende Menschen demonstrieren in London gegen Antisemitismus und für Israel
Einen Tag nach einer pro-palästinensischen Großdemonstration in London sind am Sonntag in der britischen Hauptstadt tausende Menschen gegen Antisemitismus auf die Straße gegangen, darunter auch Ex-Premierminister Boris Johnson. "Wir sind hier, um Israel zu unterstützen. Wir sind hier, um die Freilassung aller Geiseln zu fordern", sagte die 52-jährige Debby Goldberg der Nachrichtenagentur AFP. Der von einem britischen Aktionsbündnis gegen Antisemitismus organisierte Marsch führte zum britischen Parlament.
Große Erleichterung nach Freilassung dritter Gruppe Geiseln aus dem Gazastreifen
Große Erleichterung über die Geiselfreilassung in Nahost am Sonntag nach der nervenaufreibenden Verzögerung vom Abend zuvor: Am dritten Tag der Geiselfreilassungen kamen insgesamt 17 von der radikalislamischen Hamas verschleppte Geiseln nach sieben Wochen im Gazastreifen frei. Die israelische Armee nahm nach eigenen Angaben am Sonntagabend 13 israelische Geiseln in Israel in Empfang, vier weitere Geiseln wurden demnach nach Ägypten gebracht. Unter den Freigelassenen ist auch ein vierjähriges Mädchen mit israelischer und US-Staatsbürgerschaft.
Tennis: Italien gewinnt zum zweiten Mal den Davis Cup
Italiens Tennisprofis haben den Coup perfekt gemacht und erst zum zweiten Mal in der Geschichte den Davis Cup gewonnen. Im Endspiel am Sonntag in Malaga setzte sich die Auswahl um den Weltranglistenvierten Jannik Sinner gegen Australien durch, schon nach den beiden Einzeln war das Duell entschieden.
Ski alpin: Dürr Vierte in Killington
Lena Dürr hat beim dritten Weltcup-Slalom dieses Winters das Podest erstmals knapp verpasst. Die 32-Jährige musste sich in Killington im US-Bundesstaat Vermont nach einem einzigen echten Patzer im zweiten Lauf mit dem guten vierten Platz begnügen. Skikönigin Mikaela Shiffrin sicherte sich beim siebten Slalom bei ihrem Heimrennen den sechsten Sieg, den insgesamt 90. im Weltcup.
Elfer vergeben: FSV sammelt nur einen Punkt statt drei
Der FSV Mainz 05 hat einen wichtigen Auswärtspunkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga eingefahren, den möglichen Dreier aber nicht nur aus elf Metern vergeben. Die Rheinhessen holten zum Abschluss des 12. Spieltags ein 1:1 (1:0) bei der TSG Hoffenheim und bleiben Drittletzter.
Kreise: Hamas zu Verlängerung von Feuerpause und Freilassung weiterer Geiseln bereit
Die radikalislamische Hamas und weitere bewaffnete Gruppen im Gazastreifen sind nach Angaben aus dem Hamas-Umfeld zu einer Verlängerung der Feuerpause mit Israel um "zwei bis vier Tage" bereit. Das sei den Vermittlern aus Katar und Ägypten übermittelt worden, hieß es am Sonntagabend weiter. Dadurch könnte "die Freilassung von zusätzlichen 20 bis 40 israelischen Gefangenen sichergestellt" werden.
Regierungsvertreter: Entführter deutscher Pater in Mali frei
Der in Mali entführte deutsche Pater Hans-Joachim Lohre ist wieder frei. Das teilten ein Regierungsvertreter in Mali sowie zwei Vertreter des Erzbistums am Sonntag mit, die anonym bleiben wollten. Demnach befand sich Lohre bereits in einem Flugzeug auf der Rückkehr in seine Heimat. Der Pater, der rund 30 Jahre in Mali gelebt hatte, war im November 2022 in der malischen Hauptstadt Bamako verschwunden.
Skispringen: Wellinger fliegt auf Rang drei - Kraft überragt
Andreas Wellinger hat den Traumstart der deutschen Skispringer mit seinem ersten Podestplatz der Saison gekrönt. Der zweimalige Olympiasieger musste sich bei zweistelligen Minusgraden im finnischen Kuusamo als Dritter einzig den Österreichern Stefan Kraft und Jan Hörl geschlagen geben. Vier DSV-Adler unter den Top Ten bestätigten nach dem gelungenen Auftakt am Samstag die starke Frühform der deutschen Mannschaft.
Armee: 17 von der Hamas verschleppte Geiseln freigelassen
Am dritten Tag der Geiselfreilassungen in Nahost hat die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas wieder mehr als 15 Verschleppte freigelassen. Die israelische Armee nahm nach eigenen Angaben am Sonntagabend 13 israelische Geiseln in Israel in Empfang, die zuvor dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) im Gazastreifen übergeben worden waren. Vier weitere Geiseln waren demnach auf dem Weg nach Ägypten.
DHB-Frauen verlieren WM-Generalprobe
Die deutschen Handballerinnen haben ihre WM-Generalprobe verpatzt und mussten nach mehr als einem Jahr wieder eine Niederlage hinnehmen. Gegen die Gastgeberinnen aus Schweden, auch Mitausrichter der anstehenden Weltmeisterschaft, verlor das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch in Lund nach ganz schwachem Start mit 23:30 (12:15).
Bochumer Nullnummer in Heidenheim
Der VfL Bochum hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga zwei Big Points verpasst. Die spielerisch enttäuschende Mannschaft von Trainer Thomas Letsch kam beim heimstarken 1. FC Heidenheim nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt in der Tabelle hinter dem Aufsteiger stecken.
14 israelische Geiseln und drei Ausländer an Rotes Kreuz übergeben
14 von der radikalislamischen Hamas bei ihrem Angriff auf Israel verschleppte israelische Geiseln und drei ausländische Staatsangehörige sind am Sonntag im Gazastreifen dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben worden. "Nach Informationen des Roten Kreuzes wurden 14 israelische Geiseln und drei ausländische Geiseln an das Rote Kreuz übergeben", erklärte die israelische Armee. Bereits am Freitag und Samstag waren insgesamt 26 israelische Geiseln zusammen mit 14 thailändischen Staatsbürgern und einem Philippiner freigekommen.
Krawalle und Gewalt beim Fußball: Fan in Dortmund lebensgefährlich verletzt:
Bei Spielen der deutschen Fußballbundesliga ist es am Wochenende zu schweren Ausschreitungen und Gewalttaten gekommen. Nach Angaben der Polizei wurde am Samstag am Rande einer Partie zwischen den beiden Vereinen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach in Dortmund ein 21-jähriger Fan bei einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Clubs lebensgefährlich verletzt. Zudem gab es weitere Zwischenfälle. Zu Krawallen kam es zudem in Frankfurt am Main.
EVG zur Haushaltskrise: Ohne Milliarden für die Bahn droht Kollaps
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat vor dem Hintergrund der Haushaltskrise vor einem Kollaps bei der Bahn gewarnt. Ohne die geplanten milliardenschweren Investitionen in die Schienen-Infrastruktur "steht die Generalsanierung am Abgrund", sagte der EVG-Vorsitzende Martin Burkert der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Montag. "Es droht der verkehrs- und klimapolitische Kollaps."