Antisemitismusbeauftragter Klein will Antisemitismus der Gegenwart entgegentreten
Politik
Die Bundeswehr hat die ersten 5000 Briefe zum neuen Wehrdienst versandt. Sie gingen an junge Menschen des Jahrgangs 2008, die Anfang Januar volljährig geworden sind, wie das Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte. Schrittweise sollen nun wöchentlich rund 12.500 Briefe versandt werden. Diese enthalten einen QR-Code, der zu einem Onlinefragebogen führt.
Politik
Die US-Regierung hat Sanktionen gegen Verantwortliche für die Gewalt gegen friedliche Demonstranten im Iran verkündet. Die Strafmaßnahmen richteten sich unter anderem gegen den Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, sowie weitere Vertreter der Sicherheitsbehörden, die das gewaltsame Vorgehen gegen die Proteste organisiert hätten, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag.
Technik
Der Buchenwald-Überlebende Raymond Renaud ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Der Franzose, der zwischen September 1943 und April 1945 in dem NS-Konzentrationslager bei Weimar inhaftiert war, starb am Mittwoch, wie die Thüringer Staatskanzlei und der Landtag am Donnerstag in Erfurt mitteilten.
Boulevard
Ein 19-Jähriger soll in einer Wohnung in Köln einen 52-Jährigen getötet haben. Er wurde festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach sollen sich die beiden am Dienstagabend in der Wohnung des Verdächtigen zunächst gestritten haben.
Politik
Angesichts der wachsenden sicherheitspolitischen Bedrohungen soll die Bundeswehr künftig schneller und unkomplizierter Beschaffungen vornehmen können. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstag mit den Stimmen von Koalition und AfD ein Gesetz, das die Verfahren zu Genehmigung und Beschaffung deutlich beschleunigen soll. Der notwendige Fähigkeitszuwachs der Truppe dürfe nicht an zu komplexen Verfahren scheitern, heißt es im Gesetzentwurf. Ziel sei es, die "angestrebte vollumfängliche Verteidigungsbereitschaft" zu erreichen.
Politik
Die SED-Opferbeauftragte des Bundestags, Evelyn Zupke, hat eine bessere Unterstützung der Opfer des DDR-Staatsdopingsystems gefordert. Deren aktuelle Lage sei "dramatisch", erklärte Zupke am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung eines Sonderberichts. Das DDR-Sportsystem habe nicht nur Medaillen und Weltmeister hervorgebracht. Es sei "ebenso verantwortlich für tausende Menschen, die bis heute an den gravierenden körperlichen und seelischen Folgen des Zwangsdopings leiden".
Sport
Die deutschen Biathleten haben sich in Ruhpolding bei der Olympia-Generalprobe in der Staffel für einen beherzten Auftritt belohnt. Justus Strelow, Danilo Riethmüller, David Zobel und Philipp Nawrath kamen mit fünf Nachladern auf Rang drei und sicherten sich nach 4x7,5 Kilometern das erste Podest des Winters. Zuvor war das DSV-Quartett in den ersten drei Saison-Staffeln auf den Rängen vier und zweimal fünf gelandet.
Wirtschaft
Eine Rekordzahl von rund 97 Millionen ausländischen Touristen hat einer ersten Schätzung zufolge im vergangenen Jahr Spanien besucht. Damit stieg die Besucherzahl gegenüber 2024 um 3,5 Prozent, wie Tourismusminister Jordi Hereu am Donnerstag in Madrid mitteilte. "Dies ist ein gemeinsamer Erfolg des ganzen Landes, der die enorme Attraktivität Spaniens perfekt verdeutlicht, denn Spanien ist ein Land, das die Welt verführt."
Politik
Das Bundesland Schleswig-Holstein hat am Donnerstag Abschiebungen in den Iran wegen des brutalen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen Protestierende ausgesetzt. Integrationsministerin Aminata Touré (Grüne) ordnete einen sofortigen, dreimonatigen Abschiebestopp an, wie das Sozialministerium in Kiel mitteilte. Die Ausländerbehörden seien entsprechend informiert worden.
Boulevard
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines in Deutschland bleibt in Untersuchungshaft. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf laut Mitteilung vom Donnerstag eine Haftbeschwerde des Beschuldigten.
Boulevard
Schuh- und Blutspuren im Schnee haben Ermittler in Bayern zu einem mutmaßlichen Einbrecher geführt. Bewohner eines Einfamilienhauses in Bamberg hörten am frühen Freitagmorgen ein lautes Geräusch, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie stellten fest, dass jemand eine Fensterscheibe neben der Haustür eingeschlagen hatte.
Politik
Im Iran ist die erste Hinrichtung im Zuge der regierungskritischen Proteste offenbar abgewendet: Der Demonstrant Erfan Soltani sei "nicht zum Tode verurteilt" worden, teilte die iranische Justiz am Donnerstag mit. Ein militärisches Eingreifen der USA schloss Präsident Donald Trump dennoch nicht aus. Teheran betonte derweil seine Bereitschaft, sich zu verteidigen. Die diplomatischen Bemühungen in der Golf-Region liefen auf Hochtouren.
Politik
Mit Durchsuchungen sind Ermittler am Donnerstag in Bayern gegen drei mutmaßliche Reichsbürger vorgegangen. Sie sollen sich zum Teil illegal Waffen beschafft haben, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Alle drei Beschuldigte wohnen im Landkreis Cham. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler Waffen, die beschlagnahmt wurden.
Politik
In der Einkommensrunde für die angestellten Beschäftigten der Bundesländer außer Hessen haben die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts härtere Arbeitskämpfe vor der dritten Tarifrunde Mitte Februar in Aussicht gestellt. Wenn es weiterhin kein verhandlungsfähiges Arbeitgeberangebot gebe, "werden wir unsere Kolleginnen und Kollegen zu massiven Streiks aufrufen", sagte der Chef des Deutschen Beamtenbunds, Volker Geyer, zum Auftakt der zweiten Tarifrunde am Donnerstag in Potsdam. Das werde auch "mitten in den Winterferien" geschehen.
Kultur
Im Streit um die Rückerstattung von Gebühren für in der Coronapandemie abgesagte Konzerte hat sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen mit dem Ticketdienstleister Eventim auf einen Vergleich verständigt. Wie der Bundesverband am Donnerstag in Berlin mitteilte, erhalten die rund 5000 Betroffenen, die sich seiner Sammelklage anschlossen, von dem Unternehmen pauschal einen Gutschein im Wert von 20 Euro. Im Gegenzug nehmen die Verbraucherschützer die von ihnen eingereichte Klage zurück.
Technik
Erstmals sind vier Raumfahrer in einer Evakuierungsaktion aus medizinischen Gründen vorzeitig zur Erde zurückgekehrt: Eine Raumkapsel mit Mike Fincke und Zena Cardman aus den USA, dem Japaner Kimiya Yui und dem Russen Oleg Platonow landete am Donnerstag vor der Küste Kaliforniens im Pazifischen Ozean. Welches der vier Besatzungsmitglieder Gesundheitsprobleme hat und worin diese bestehen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa nicht mit.
Politik
Vor dem Hintergrund der Drohungen von US-Präsident Donald Trump zur Übernahme Grönlands hat am Donnerstag auf der Arktis-Insel eine Erkundungsmission mehrerer Nato-Länder begonnen. Etwa 15 französische Soldaten seien bereits in der grönländischen Hauptstadt Nuuk eingetroffen, sagte der französische Botschafter für den Nord- und Südpol, Olivier Poivre d'Arvor, dem Sender France Info. Soldaten der Bundeswehr sollen am Freitag in Grönland eintreffen.
Wirtschaft
Immer mehr ältere Menschen in Deutschland sind online und stehen digitalen Technologien aufgeschlossen gegenüber. Rund 74 Prozent der Menschen ab 65 Jahren nutzen das Internet, wie eine am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Studie des Digitalverbands Bitkom und des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt. Vor fünf Jahren waren es nur 48 Prozent gewesen.
Sport
Auch die letzten Fragezeichen sind beseitigt, Basketballstar Franz Wagner kann beim NBA-Heimspiel in Berlin nach wochenlanger Pause sein Comeback geben. Das teilte Orlando Magic wenige Stunden vor dem Duell mit den Memphis Grizzlies am Donnerstag (20.00 Uhr/Prime Video) bei X mit.
Boulevard
Bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in Deutschland und Polen haben Ermittler insgesamt fünf Menschen festgenommen. Einer davon wurde im Ausland verhaftet, wie die Polizei im niedersächsischen Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wird in dem Komplex seit März 2023 gegen elf Menschen ermittelt. Der überwiegende Teil der Gruppe soll von Berlin aus agiert haben.
Wirtschaft
Verbraucherinnen und Verbraucher sollen ein "Recht auf Reparatur" für elektronische Geräte wie Smartphones, Waschmaschinen und Kühlschränke bekommen. Ein am Donnerstag veröffentlichter Gesetzentwurf von Bundesverbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) soll die Hersteller verpflichten, die "Produkte mehrere Jahre zu einem angemessenen Preis zu reparieren" und dafür Ersatzteile vorrätig zu halten, wie Hubigs Ministerium mitteilte.
Boulevard
Im Prozess um das Zugunglück im bayerischen Burgrain nahe Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten hat die Staatsanwaltschaft für die beiden angeklagten Bahnmitarbeiter Bewährungsstrafen gefordert. Für den als Bezirksleiter der Bahn für die Strecke zuständigen Manfred S. plädierte die Anklage am Donnerstag vor dem Landgericht München II nach Angaben eines Gerichtssprechers auf zwei Jahre Haft auf Bewährung. Für den zuständigen Fahrdienstleiter Andreas M. verlangte sie eine Bewährungsstrafe von einem Jahr.
Boulevard
Die deutsche Computerspielbranche ist zuletzt stark gewachsen. Die Zahl der Unternehmen verdoppelte sich einem am Donnerstag vom Branchenverband Game und dem Bundesforschungsministerium in Berlin vorgelegten Bericht zufolge zwischen 2018 und 2024 annähernd auf 1200. Der Umsatz der Games-Branche stieg im selben Zeitraum um 22 Prozent auf 3,73 Milliarden Euro, die Beschäftigtenzahl um 20 Prozent auf fast 15.000.
Wirtschaft
Bahn-Chefin Evelyn Palla geht für dieses Jahr von weiter anhaltenden Problemen bei den Verspätungen im Fernverkehr aus. "2026 wird noch mal ein schwieriges Jahr bei der Pünktlichkeit", sagt sie der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung von Donnerstag. Es gehe im laufenden Jahr "erst einmal darum, dass es nicht noch schlimmer wird, dass wir uns auf diesem Niveau stabilisieren, so schmerzhaft das auch klingt".
Boulevard
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei einer Flugannullierung gestärkt. In diesem Fall muss die Erstattung des Ticketpreises auch die Provision umfassen, die ein Vermittler beim Kauf des Tickets erhoben hat, wie der EuGH am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Dies gilt demnach auch unabhängig davon, ob die Fluggesellschaft die genaue Höhe der Provision kennt. (Az. C-45/24)
Boulevard
Einsatzkräfte suchen in Frankfurt am Main nach einem Achtjährigen. Der Junge wird seit Mittwochmorgen vermisst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Den Ermittlungen zufolge wurde der Junge gegen 08.00 Uhr mit seinem Ranzen vor seiner Schule im Bahnhofsviertel abgesetzt. Jedoch betrat er das Gelände nicht. Wo er sich aufhalten könnte, war unklar.
Politik
In Deutschland fehlen einer Analyse derzeit rund 1,4 Millionen Wohnungen. Das geht aus dem sogenannten Sozialen Wohn-Monitor 2026 hervor, den das Pestel-Institut und das Verbändebündnis Soziales Wohnen am Donnerstag in Berlin veröffentlichten. Der Mangel betrifft demnach "fast ausschließlich" günstigere Wohnungen sowie Sozialwohnungen. Vor allem jüngere Menschen sowie Ältere treffe die Entwicklung besonders hart, hieß es.
Boulevard
Ein 71-Jähriger ist in Mecklenburg-Vorpommern beim winterlichen Baden in der Ostsee gestorben. Der Mann ging am Donnerstagmorgen bei Graal-Müritz zum Schwimmen, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Als er nicht wie sonst üblich direkt danach nach Hause kam, alarmierte seine Ehefrau die Rettungskräfte.
Boulevard
Ein Supermarktmitarbeiter ist bei einem Arbeitsunfall in Rheinland-Pfalz von einem Träger tödlich am Kopf getroffen worden. Er erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Koblenz am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall vor einem Supermarkt in Nassau.
Politik
Die Bundeswehr hat seit 2024 an 40 Übungsmissionen nördlich des Polarkreises teilgenommen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Die Zahl der an den Trainingseinsätzen beteiligten Bundeswehrangehörigen war dabei sehr unterschiedlich. Sie reicht von 1140 Soldatinnen und Soldaten bei einer Marineschießübung im Oktober 2025 im Norden Norwegens bis zur Teilnahme eines Bundeswehr-Mitglieds an einer Truppenübung 2024 in Kanada.
Wirtschaft
In einem scharfen Schlagabtausch hat der Bundestag am Donnerstag über die Koalitionspläne für eine Reform der sozialen Sicherung debattiert. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) verteidigte die Verschärfungen bei der neuen Grundsicherung: "Wir setzen künftig auf mehr Verbindlichkeit, Eigenverantwortung und Mitwirkung." CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sagte: "Wir kehren zum System des Förderns und Forderns zurück." Grüne und Linke sprachen hingegen von einem Angriff auf den Sozialstaat. Auch von Sozialverbänden und Gewerkschaften kam Kritik.
Wirtschaft
Gestützt von privaten und staatlichen Konsumausgaben in die deutsche Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren wieder gewachsen - allerdings nur leicht: 2025 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vorjahresvergleich um preisbereinigt 0,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Für die deutsche Exportwirtschaft, vor allem in der gewichtigen Automobil- und Chemieindustrie, blieb die Lage aber weiter schwierig.
Boulevard
Ein berauschter 15-Jähriger ist in Dortmund innerhalb weniger Tage zweimal mit gestohlenen Autos erwischt worden. Am Mittwoch beschädigte der Jugendliche beim Rangieren eines gestohlenen Kastenwagens ein geparktes Auto und flüchtete anschließend vor der Polizei, wie die Beamten in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilten. Er ignorierte dabei die Anhaltesignale der Polizei und überfuhr mehrere rote Ampeln.
Politik
Die Veröffentlichung von Manuskripten des Tagebuchs von Anne Frank ist rechtens, wenn durch entsprechende Blockierungsmaßnahmen das Urheberrecht gewahrt bleibt. Diese Auffassung vertritt der zuständige Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), Athanasios Santos, in seinen am Donnerstag in Luxemburg vorgelegten Schlussanträgen zu einem Rechtsstreit um die Tagebücher des im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorbenen jüdischen Mädchens. (Az. C-788/24)
Politik
Die für eine gemeinsame Erkundungsmission mit anderen Nato-Partnern nach Grönland entsandten Bundeswehrsoldaten sollen erst am Freitag auf der Arktik-Insel eintreffen. "Wir haben uns nach weiteren Absprachen mit Dänemark entschieden, heute zunächst nach Dänemark (Karup) zu fliegen", teilte das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag mit. Die Bundeswehrsoldaten sollen dann am Freitag "mit dem dänischen Erkundungsteam und weiteren Partnern" nach Grönland fliegen. "Aus unserer Sicht ist der gemeinsame Flug ein starkes Zeichen unserer Geschlossenheit", erklärte das Ministerium.
Wirtschaft
Nachdem er wegen mit Künstlicher Intelligenz erzeugten sexualisierten Bildern unter Druck geraten ist, will der Onlinedienst X das "Entkleiden" von Menschen durch seinen Chatbot Grok künftig verhindern. Es seien entsprechende "technische Maßnahmen" ergriffen worden, erklärte der Konzern von US-Milliardär Elon Musk. Die EU-Kommission will die Änderungen nun "sorgfältig prüfen" und drohte im Falle weiterer Rechtsverstöße mit der Sperrung von X in Europa.
Wirtschaft
Nur eine Minderheit von 13 Prozent glaubt einer Umfrage zufolge an sinkende Preise durch die rund zwei Wochen geltende Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie. Das geht aus einer Studie des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag.
Wirtschaft
In einem der größten Immobilienskandale Frankreichs hat ein Gericht in Marseille die beiden Hauptangeklagten am Donnerstag zu einer Haftstrafe von je sieben Jahren ohne Bewährung verurteilt. Jean und Viviane Badache, ein Ehepaar im Alter von 71 und 69 Jahren, wurde schuldig befunden, durch die Vermittlung von Krediten zu fragwürdigen Bedingungen zahlreiche Kunden in die Verschuldung getrieben zu haben. Der Gesamtschaden wird auf 1,2 Milliarden Euro beziffert.
Politik
Vor dem Hintergrund der US-Drohungen zur Übernahme Grönlands beginnt am Donnerstag auf der Arktik-Insel eine Erkundungsmission mehrerer Nato-Länder, darunter Deutschland. Etwa 15 französische Soldaten seien bereits in der grönländischen Hauptstadt Nuuk eingetroffen, sagte der französische Botschafter für den Nord- und Südpol, Olivier Poivre d'Arvor, am Donnerstag dem Sender France Info. Die Bundeswehr beteiligt sich mit 13 Soldaten an der Mission. Russland äußerte sich besorgt und warf der Nato vor, die Spannungen in der Region anzuheizen.