Letzte Nachrichten
SPD sieht E-Akte für Patienten als großen Fortschritt - Bundestag berät Gesetz
Die SPD im Bundestag sieht in den geplanten Neuregelungen zur elektronischen Patientenakte einen großen Fortschritt für das Gesundheitswesen. "Wir machen Patienten und Ärzten das Leben leichter", sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Dagmar Schmidt, der Nachrichtenagentur AFP vor den ersten Beratungen des Parlaments am Donnerstag über das Gesetzesvorhaben. "Befunde, Röntgenbilder oder Rezepte werden künftig digital und in Echtzeit weitergegeben, wodurch alle profitieren werden."
Sozialverband Vdk: Rentenerhöhung angesichts hoher Inflation zu niedrig
Der Sozialverband Vdk hat angesichts der hohen Inflation die angekündigte Rentenerhöhung als für viele Menschen zu gering kritisiert und von der Bundesregierung rasche Maßnahmen gegen Altersarmut gefordert. "Vor allem für Rentnerinnen und Rentner mit wenig Geld sind 3,5 Prozent nicht genug, um sie vor Altersarmut zu schützen", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). "Sie brauchen sofort mehr Unterstützung und deshalb einen einfachen, unbürokratischen Zugang zu Härtefallfonds", forderte sie.
Nato-Generalsekretär spricht mit Scholz über Sicherheit und Verteidigung
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Donnerstag gegen 13.30 Uhr Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu einem Arbeitsbesuch im Kanzleramt in Berlin. Im Mittelpunkt werden nach Angaben eines Regierungssprechers aktuelle sicherheits- und verteidigungspolitische Fragen stehen. Vor dem Gespräch sind kurze Auftaktstatements geplant. Im Anschluss an den Arbeitsbesuch spricht Stoltenberg auf der Nato Cyber Security Conference im Auswärtigen Amt.
Macron lädt zu internationaler Konferenz zu humanitärer Lage im Gazastreifen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat für Donnerstag zu einer internationalen Konferenz zur Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen eingeladen. Aus Deutschland will Staatsminister Tobias Lindner (Grüne) teilnehmen. Ziel der Konferenz seien "greifbare Ergebnisse", hieß es im Elysée-Palast. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sei nicht vertreten, aber Macron stehe mit ihm im Kontakt und werde nach der Konferenz erneut mit ihm sprechen.
Gewerkschaft: Einigung zwischen streikenden Hollywood-Schauspielern und Studios erzielt
Die Schauspieler und Studios in Hollywood haben eine Einigung erzielt, um den seit Monaten andauernden Streik der Schauspieler zu beenden. Der Streik werde offiziell um Mitternacht (Ortszeit, Donnerstag 09.00 Uhr MEZ) beendet, erklärte die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA am Mittwoch (Ortszeit). Nach der 118-tägigen Arbeitsniederlegung der Schauspieler, die unter anderem eine bessere Bezahlung gefordert hatten, sei eine "Grundsatzvereinbarung" getroffen worden, hieß es.
EU-Finanzminister beraten über Reform der Defizitregeln
Die Finanzminister der Europäischen Union beraten am Donnerstag in Brüssel über die geplante Reform der gemeinsamen Defizitregeln (ab 10.30 Uhr). Auf dem Tisch liegt ein neuer Vorschlag Spaniens, das bis Jahresende den Ministerräten vorsitzt. Ziel ist, den sogenannten Stabilitäts- und Wachstumspakt zu lockern, um mehr Raum für Investitionen etwa in Zukunftstechnologien zu schaffen. Deutschland und andere Länder dringen zugleich auf einen Abbau der hohen Schuldenquoten in Südeuropa.
Scholz spricht auf Gedenkveranstaltung zu 85 Jahre Reichspogromnacht
Mit einer zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin erinnert der Zentralrat der Juden in Deutschland am Donnerstag an die Reichspogromnacht vor 85 Jahren (11.00 Uhr). Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Zentralratspräsident Josef Schuster werden bei der Veranstaltung in der Berliner Synagoge Beth Zion Ansprachen halten, auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt teil. Der Bundeswehr-Militärrabbiner Zsolt Balla soll die Trauergebete sprechen.
Deutschland stellt sich Überprüfung durch UN-Menschenrechtsrat
Vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf stellt sich Deutschland am Donnerstag der turnusgemäßen Überprüfung seiner Menschenrechtslage (ab 09.00 Uhr). In der Sitzung wird die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik, Luise Amtsberg, den Rechenschaftsbericht Deutschlands vorstellen und sich dann den Fragen der Vertreter anderer Mitgliedstaaten stellen. Der Menschenrechtsrat unterzieht jedes seiner Mitglieder alle fünf Jahre einer solchen Prüfung. Seinen Bericht zu Deutschland will der Rat in der kommenden Woche vorlegen.
US-Republikaner bekräftigen bei Fernsehdebatte Unterstützung für Israel
Bei ihrer dritten Fernsehdebatte haben die Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner ihre Unterstützung für Israel im Krieg gegen die radikalislamische Hamas bekräftigt. Floridas Gouverneur Ron DeSantis sagte bei der im Sender NBC übertragenen Diskussionsrunde am Mittwochabend (Ortszeit), er würde dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu empfehlen, "den Job mit diesen Schlächtern Hamas ein für allemal zu Ende zu bringen".
Trump-Gegner scheitern in Minnesota mit Antrag auf Ausschluss von Vorwahlen
Gegner des früheren US-Präsidenten Donald Trump sind mit einem Versuch gescheitert, den Republikaner im Bundesstaat Minnesota von den Präsidentschaftsvorwahlen 2024 auszuschließen. Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates urteilte am Mittwoch, dafür gebe es keine rechtliche Grundlage.
Knobloch kritisiert Einladung des türkischen Präsidenten nach Deutschland
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat die Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan durch die Bundesregierung scharf kritisiert. "Ich halte es für absolut falsch, ihm in Deutschland ausgerechnet in dieser Situation eine Bühne zu bieten, in der Israel bedroht ist", sagte Knobloch dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstag). Die Türkei sei "ein wichtiger Verbündeter des Westens" gewesen - nun wende sie sich von ihm ab, erklärte Knobloch. "Ich habe den Verdacht, dass die Türkei sich jetzt auf die Seite des Irans schlägt", sagte sie.
Disney meldet sieben Millionen neue Abos bei Streamingsdienst
Der Unterhaltungsriese Disney hat im vierten Quartal nach eigenen Angaben sieben Millionen neue Abonnements für seinen Streamingdienst Disney+ gewinnen können. "Unsere Ergebnisse in diesem Quartal spiegeln die bedeutenden Fortschritte wider, die wir im vergangenen Jahr gemacht haben", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Bob Iger am Mittwoch die unerwartet guten Zahlen. Iger verwies dabei insbesondere auf den Erfolg eines kürzlich hinzugefügten werbefinanzierten Abo-Modells.
Real, Inter und San Sebastian im CL-Achtelfinale
Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel ist Rekordchampion Real Madrid ins Achtelfinale der Champions League gestürmt. Der Gruppengegner von Union Berlin, bei dem Nationalspieler Antonio Rüdiger und Ex-Weltmeister Toni Kroos von Beginn im Estadio Santiago Bernabeu aufliefen, bezwang Sporting Braga 3:0 (1:0) und qualifizierte sich als erste Mannschaft der Gruppe C für die K.o.-Phase.
Die Rekordserien halten: FC Bayern vorzeitig im Achtelfinale
Es war ein hartes Stück Arbeit, doch dank Torgarant Harry Kane hat der FC Bayern vorzeitig das Achtelfinale der Champions League erreicht. Die Münchner besiegten am vierten Vorrundenspieltag den türkischen Rekordmeister Galatasaray in einem umkämpften Duell nach zwei Toren des Engländers 2:1 (0:0) und stehen damit zum 16. Mal nacheinander in der K.o.-Runde.
Schreck für Bayern: Musiala verletzt raus
Dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München bleibt das Verletzungspech treu. Super-Talent Jamal Musiala humpelte im Champions-League-Spiel gegen Galatasaray Istanbul noch vor der Halbzeitpause verletzt vom Platz. Für den 20-Jährigen, der offenbar Oberschenkelprobleme hatte, kam in der 40. Minute Routinier Thomas Müller.
Putin unterzeichnet Dekret zum Tausch eingefrorener Vermögenswerte
Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Dekret unterzeichnet, das den Tausch von im Ausland eingefrorenen russischen Vermögenswerten gegen in Russland eingefrorene ausländische Vermögenswerte ermöglicht. Dem Erlass vom Mittwoch zufolge können Russen gesperrte Vermögenswerte im Ausland bis zu einem Wert von 100.000 Rubel (etwa 1000 Euro) über einen freiwilligen Mechanismus mit Mitteln von Konten mit in Russland gesperrten Vermögenswerten ausländischer Investoren und Unternehmen tauschen.
Ohne Koch, aber mit Schwung: Frankfurt in Helsinki gefordert
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss im Conference-League-Auswärtsspiel bei HJK Helsinki seinen Abwehrchef Robin Koch ersetzen. Der 27-Jährige hat im Training am Dienstag einen Schlag abbekommen, teilten die Hessen mit. Eine Diagnose gebe es noch nicht. "Mit Robin war es relativ kurzfristig. Gestern Abend kam die Info rein, dass er nicht mitfahren kann", sagte Trainer Dino Toppmöller am Mittwoch nach der Ankunft in Finnland.
Trotz Ende der Horrorserie: Union scheidet aus
Raus mit Applaus: Union Berlin hat im Hexenkessel Diego Maradonas die erdrückende Pleitenserie beendet, muss auf der historischen Reise durch die Beletage des europäischen Fußballs dennoch nach der Vorrunde die Koffer packen. Bei der SSC Neapel erkämpften die Köpenicker am Mittwoch nach zwölf Pflichtspiel-Pleiten ein 1:1 (0:1) - und trotzdem platzte nach vier Champions-League-Gruppenspielen der Traum vom Achtelfinale.
Trumps Tochter Ivanka sagt in Betrugsprozess in New York aus
Im Betrugsprozess gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump in New York hat jetzt auch Trumps älteste Tochter Ivanka ausgesagt. Die 42-Jährige sagte dabei am Mittwoch unter Eid aus, sie sei nicht an der Erstellung von Finanzdokumenten ihres Vaters beteiligt gewesen, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Sie kenne die Dokumente auch nicht - mit Ausnahme dessen, was die Staatsanwaltschaft ihr gezeigt habe.
Tausende Palästinenser fliehen aus nördlichem Gazastreifen in den Süden
Angesichts erbitterter Kämpfe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas in der Stadt Gaza fliehen immer mehr Menschen in den Süden des Gazastreifens. Am Dienstag verließen nach UN-Angaben etwa 15.000 Menschen den nördlichen Gazastreifen in Richtung Süden, am Mittwoch war demnach ein weiterer sprunghafter Anstieg der Flüchtlinge zu verzeichnen. Unterdessen verhandelte Katar offenbar mit beiden Seiten über die mögliche Freilassung mehrerer Geiseln im Austausch für eine kurze Waffenpause.
Cate Blanchett: EU soll "gefährlichen Mythen" über Migranten entgegentreten
Schauspielerin Cate Blanchett hat die EU aufgefordert, "gefährlichen Mythen" über Flüchtlinge entgegenzutreten. Die Australierin, die auch Botschafterin des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) ist, äußerte sich am Mittwoch vor dem Europaparlament in Brüssel besorgt über das Schüren von "Angst und Feindseligkeit, dass jeder einzelne Flüchtling hier in Europa landet". Dies sei ein Irrglaube, der manche Regierungen dazu veranlasst habe, die Flüchtlingskonvention von 1951 als veraltet und nicht geeignet darzustellen, um die Herausforderung zu bewältigen.
"Central Park Five": Opfer von US-Justizirrtum in New Yorker Stadtrat gewählt
Mehr als 30 Jahre nach einem historischen US-Justizirrtum in einem aufsehenerregenden Vergewaltigungsfall ist einer der damals zu Unrecht Verurteilten in den Stadtrat von New York gewählt worden. Yusef Salaam - einst einer von fünf als "Central Park Five" bekannt gewordenen Jugendlichen - gewann am Dienstag für die Demokratische Partei einen Sitz als Vertreter des Stadtteils Harlem.
Großeinsatz nach Bedrohung an Hamburger Schule: Polizei fasst junge Verdächtige
Nach der Bedrohung einer Lehrerin durch zwei mutmaßlich bewaffnete jugendliche Verdächtige in einem Klassenraum hat die Polizei am Mittwoch eine Schule in Hamburg mit einem Großaufgebot von Spezialkräften durchsucht. Nach Angaben der Beamten wurde der Einsatz nach mehreren Stunden zunächst ergebnislos beendet. Parallel dazu wurden nach einer weiteren Bedrohung in einem anderen Stadtteil jedoch zwei Verdächtige im Alter von zwölf und 13 Jahren gefasst.
Schwedische Stadt will Einwohner zum gegenseitigen Grüßen animieren
Einfach mal "Hallo" sagen: Die schwedische Stadt Lulea hat eine Kampagne gestartet, mit der die Bewohner dazu ermutigt werden sollen, einander zu grüßen. In einem in Onlinediensten veröffentlichten Video erhellen sich die Mienen der für ihre angebliche Introvertiertheit bekannten Anwohner, wenn sie von einem Passanten gegrüßt werden. Die Botschaft: "Ein Gruß an die Nachbarn ist eine Kleinigkeit, aber Untersuchungen zeigen, dass er zu sozialen Bindungen beitragen kann und sich positiv auf Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden auswirkt."
Streit um Rechtspopulisten bei Antisemitismus-Demo in Frankreich
Die angekündigte Teilnahme von Rechtspopulisten an einer Demonstration gegen Antisemitismus hat in Frankreich Kritik ausgelöst. Die linkspopulistische Partei LFI lehnte es am Mittwoch ab, sich an der Demonstration zu beteiligen, zu der die Vorsitzenden der Nationalversammlung und des Senats aufgerufen hatten. "Meiner Meinung nach hat die Partei Rassemblement National auf der Demonstration nichts zu suchen", sagte auch Regierungssprecher Olivier Véran, verwies aber darauf, dass es sich um eine offene Veranstaltung handle.
Todesfälle in Berliner Seniorenwohnanlagen: Ermittlungen gegen Pflegedienst
In Berlin ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der mutmaßlich unsachgemäßen Pflege mit teilweisen tödlichen Folgen in zwei Seniorenwohnanlagen. Wie die Behörden in der Bundeshauptstadt am Mittwoch mitteilten, richten sich die Vorwürfe gegen bisher sieben Mitarbeitende eines Pflegedienstleisters. Ermittelt wird demnach wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen sowie wegen gefährlicher Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen.
Scholz bedauert Merz-Absage an weitere Gespräche zur Migrationspolitik
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Absage von Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) an weitere Gespräche zur Migrationspolitik bedauert. Scholz finde dies "durchaus sehr schade", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Mittwoch in Berlin. Der Kanzler bleibe aber gesprächsbereit. In einer von der Union beantragten Debatte im Bundestag zur Migrationspolitik kritisierten Ampel-Vertreter das Vorgehen von Merz.
Republikaner Ramaswamy würde USA aus Pariser Klimaabkommen führen
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Vivek Ramaswamy würde die USA bei einem Sieg bei der Wahl 2024 wieder aus dem Pariser Klimaschutzabkommen führen. "Die Klimawandel-Agenda ist eine Täuschung", sagte der klimaskeptische Biotech-Unternehmer der Nachrichtenagentur AFP in einem Interview. "Steigen die weltweiten Oberflächentemperaturen? Ja. Ist das eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit? Nein."
Krawalle in Neapel vor Spiel gegen Union
Im Vorfeld des Champions-League-Spiels zwischen dem italienischen Meister SSC Neapel und dem Fußball-Bundesligisten Union Berlin ist es zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden elf deutsche Fans vorläufig festgenommen, 300 Union-Fans mit roten Tüchern vor dem Gesicht waren an den Krawallen beteiligt. Laut Polizeiangaben sollen auch Anhänger von Borussia Mönchengladbach dabei gewesen sein.
Angelschnüre über Kieler Fahrradroute: Ermittlungen wegen gefährlicher Vorfälle
In Kiel hat es in den vergangenen Tagen mehrfach gefährliche Zwischenfälle mit über eine Fahrradroute gespannten Angelschnüren gegeben. Wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte, stürzte eine 18-jährige Radfahrerin und zog sich Prellungen und Schürfwunden zu. In anderen Fällen durchtrennten Radfahrer die Hindernisse oder stoppten vorher, ohne sich zu verletzten. Die Polizei entdeckte zahlreiche Schnüre.
Lehrerin von Bewaffneten bedroht: Spezialkräfte durchsuchen Hamburger Schule
Nach der Bedrohung einer Lehrerin durch zwei mutmaßlich bewaffnete Verdächtige hat die Polizei am Mittwoch eine Schule in Hamburg mit Spezialkräften durchsucht. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der Einsatz im Stadtteil Blankenese nach mehreren Stunden ergebnislos beendet. "Konkrete Hinweise" auf die Täter seien nicht gefunden worden. Das Schulgebäude wurde geräumt, die weiteren Ermittlungen zum Geschehen sollte die Kriminalpolizei übernehmen.
Fahrgastverband: GDL muss auf Streiks zu Weihnachten verzichten
Vor dem Beginn der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der GDL hat der Fahrgastverband Pro Bahn an die Lokführergewerkschaft appelliert, nicht zu Weihnachten zu streiken. "Die GDL sollte sich hüten, Millionen Menschen das Weihnachts- und Silvesterfest durch Streiks zu verderben", sagte der Pro-Bahn-Vorsitzende Detlef Neuß den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Donnerstag. Die Forderung der GDL nach mehr Lohn unterstützte Pro Bahn jedoch.