Letzte Nachrichten
Weniger Durchfahrten durch Panama-Kanal wegen Dürre
Wegen einer Dürre können weniger Schiffe als üblich den Panama-Kanal durchfahren. Der Betreiber der wichtigen Wasserstraße, ACP, kündigte am Dienstag eine Begrenzung auf zunächst 25 Schiffe pro Tag ab Freitag an. Zuletzt hatten noch 29 Schiffe täglich die Verbindung zwischen dem atlantischen und dem pazifischen Ozean durchqueren können.
Grünen kritisieren FDP-Vorstoß zu Leistungskürzung für Geflüchtete scharf
Die Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic hat den FDP-Vorschlag für weniger Leistungen für Asylsuchende scharf zurückgewiesen. "Das ist ein Vorschlag gemäß der aktuellen Wettbewerbsspirale um die niedrigsten menschenrechtlichen Standards, an der wir nicht mitdrehen werden", sagte sie am Mittwoch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Vorschlag gehe zudem "voll gegen die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, das klare Leitlinien zu Menschenwürde und Existenzminimum von Asylbewerberinnen und -bewerbern aufgestellt hat".
Tausende Textilbeschäftigte protestieren erneut in Bangladesch
Die Massenproteste von Beschäftigten der Textilindustrie in Bangladesch gehen weiter. Am Mittwoch demonstrierten erneut tausende Arbeiter und Arbeiterinnen und errichteten Straßensperren in Dhaka. Bei Demonstrationen in den nördlichen Vororten der Hauptstadt, Ashulia und Gazipur, war es seit Montag zu Ausschreitungen und Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Mindestens zwei Menschen starben.
Deutschland stuft sexuelle Gewalt als Kriegsverbrechen ein - Paus sieht Signal
Sexuelle Gewalt in Konfliktgebieten soll in Deutschland künftig als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich verfolgt werden können. Mit dem Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen sollte, reagiert die Bundesregierung unter anderem auf Gräueltaten im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die entsprechende Änderung des Völkerstrafrechts sei "ein deutliches Zeichen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt", sagte Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) der Nachrichtenagentur AFP.
Verona Pooth liebäugelt mit Umzug nach Los Angeles
Moderatorin Verona Pooth liebäugelt mit einem Umzug in die US-Promimetropole Los Angeles. Es sei ihr Traum, "später mal" in die Stadt im Bundesstaat Kalifornien zu ziehen, sagte Pooth der "Rheinischen Post" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. Das hätten ihr Ehemann Franjo und sie fest vor.
Polizeigewerkschaft hält Sparkurs von Lindner für Sicherheitsrisiko
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, sieht im Sparkurs von Finanzminister Christian Lindner (FDP) ein Sicherheitsrisiko für das Land. "Man kann mit Steuergeschenken an Einzelgruppen und einer Schuldenbremse nicht Sicherheit für alle produzieren", sagte er am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. Die Sicherheit sei ein tragender Grundpfeiler der Gesellschaft und müsse deshalb Vorrang haben.
"Schockierendes" Ausmaß: Verheerende Waldbrände im Osten Australiens
Im Osten Australiens haben Buschbrände schwere Schäden angerichtet. In mehreren Gebieten der Bundesstaaten Queensland und New South Wales kämpfte die Feuerwehr die ganze Nacht lang mit Löschflugzeugen, Hubschraubern und am Boden gegen die Flammen.
Bayern-Spiel in Saarbrücken findet statt
Das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal von Rekordsieger Bayern München beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) wird wie erwartet stattfinden. Diese Entscheidung traf Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) nach einer Platzbegehung von am Mittwochmorgen.
Saudi-Arabien offen für Winter-WM 2034
Saudi-Arabien zeigt sich angesichts der hohen Temperaturen im Sommer offen für eine mögliche Ausrichtung der Fußball-WM 2034 im Winter. "Natürlich sind wir für alle Möglichkeiten bereit", sagte der saudische Verbandschef Yasser al-Misehal der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag.
Pro Asyl fordert vollständige Abschaffung von Arbeitsverboten für Geflüchtete
Die Geflüchtetenorganisation Pro Asyl hat eine vollständige Abschaffung der Arbeitsverbote für Asylsuchende gefordert. "Kleine vermeintliche Verbesserungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt reichen nicht", kritisierte der flüchtlingspolitische Sprecher der Organisation, Tareq Alaows, mit Blick auf den geplanten Kabinettsbeschluss zur erleichterten Arbeitsaufnahme am Mittwoch. "Nötig ist, dass alle Arbeitsverbote vollständig abgeschafft werden". Arbeitsverbote seien nicht zeitgemäß, betonte Alaows.
Passanten in Köln mit Messer bedroht: Polizei schießt auf 16-Jährigen
Polizeibeamte haben in Köln auf einen 16-Jährigen geschossen, der nach Zeugenaussagen Passanten mit einem Messer bedroht haben soll. Der Mann wird in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt, wie das Polizeipräsidium Köln in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
Erste Ausländer verlassen Gazastreifen in Richtung Ägypten
Eine erste Gruppe von Ausländern hat den Gazastreifen in Richtung Ägypten verlassen. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, überquerten am Mittwoch zahlreiche Menschen den Grenzübergang in Rafah. Es war das erste Mal seit dem Angriff der im Gazastreifen regierenden radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober, dass der Grenzübergang für Menschen geöffnet wurde.
Letzter noch verschütteter Toter nach Gerüsteinsturz in Hamburg geborgen
Nach dem tödlichen Gerüsteinsturz auf einer Großbaustelle in der Hamburger Hafencity haben Feuerwehrleute am Dienstagabend den letzten noch verschütteten Toten aus den Trümmern geborgen. Eine Spezialeinheit von Höhenrettern habe einen Zugang zu dem Leichnam schaffen können, teilte die Feuerwehr in der Hansestadt mit. Insgesamt starben bei dem Unglück am Montag vier Arbeiter, ein weiterer wurde verletzt.
Vergleichsportal: Netzentgelte für Strom steigen trotz Milliardenzuschuss
Trotz Milliardenzuschüssen der Bundesregierung steigen die Netzentgelte für Strom im kommenden Jahr deutlich an. Laut vorläufigen Angaben der Netzbetreiber steigen sie im bundesweiten Durchschnitt um elf Prozent, wie das Vergleichsportal Check24 am Mittwoch mitteilte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden erhöhen sich die Stromkosten dadurch von im Schnitt 425 auf 472 Euro im Jahr.
Tesla gewinnt Gerichtsverfahren um tödlichen Unfall mit Fahrassistent
Der US-Autobauer Tesla hat in einem Gerichtsverfahren um einen tödlichen Unfall mit seinem automatischen Fahrassistenten im Jahr 2019 einen Sieg eingefahren. Ein Schwurgericht im südkalifornischen Riverside County entschied am Dienstag (Ortszeit), dass die Tesla-Technologie nicht für das Unglück verantwortlich gemacht werden kann. Allerdings waren selbst nach einer verhältnismäßig langen Beratungszeit nicht alle Geschworenen dieser Auffassung.
Sport Bild: Neuer nicht im DFB-Kader für November
Torwart Manuel Neuer muss offenbar länger auf seine Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft warten. Wie die Sport Bild berichtete, sei eine Nominierung des 37-Jährigen für das Länderspielfenster im November nicht geplant. Die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann trifft am 18. November in Berlin auf die Türkei und drei Tage später in Wien auf Österreich.
WTA-Finals: Pegula erste Halbfinalistin
Die Weltranglistenfünfte Jessica Pegula hat als erste Spielerin das Halbfinale der WTA-Finals im mexikanischen Cancun erreicht. Die US-Amerikanerin besiegte die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka überzeugend 6:4, 6:3 und qualifizierte sich mit zwei Siegen in zwei Spielen erstmals für die Vorschlussrunde beim Saisonabschlussturnier der besten acht Spielerinnen des Jahres.
World Series: Rangers mit drei Matchbällen
Die Texas Rangers stehen dicht vor ihrem ersten Meistertitel in Major League Baseball (MLB). In der World Series gegen die Arizona Diamondbacks gewannen die Texaner Spiel vier der Best-of-seven-Serie mit 11:7 und erarbeiteten sich drei Matchbälle. Corey Seager und Marcus Semien sorgten in Phoenix mit Homeruns für den Auswärtssieg und die 3:1-Führung.
"Gottfroh" nach dem Zittern: DFB-Frauen trotz Sieg kritisch
Horst Hrubesch zog derart energisch an der Kapuze von Lena Oberdorfs Jacke, die Fußball-Nationalspielerin geriet fast aus der Balance. Bei aller Erleichterung über die gewahrte Olympiachance ließ der Interims-Bundestrainer seine Schützlinge nach dem 2:0 (0:0) in Island kurz strammstehen. Denn: Im Showdown gegen Tabellenführer Dänemark wird eine schwache Leistung wie an diesem frostigen Abend in Reykjavik nicht reichen.
Angeschlagener Fischer: "Kann in Ruhe arbeiten"
Union Berlins angeschlagener Trainer Urs Fischer sieht seine Position bei den "Eisernen" trotz des nächsten Tiefschlags unverändert. "Ich kann wirklich sagen, dass ich in Ruhe arbeiten kann. Natürlich ist die Situation nicht angenehm, aber ich muss nicht vor und nach jedem Spiel das Gleiche erzählen", sagte der Schweizer nach dem 0:1 (0:1) in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart.
NBA: Wagner-Brüder verlieren - Hartenstein überzeugt
Die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner kommen mit Orlando Magic in der NBA nach einem guten Start langsam aus dem Tritt. Die Berliner unterlagen mit ihrem Team 102:118 bei den Los Angeles Clippers und kassierten die zweite Niederlage in Folge. Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt steht die Franchise aus Florida nun bei einer ausgeglichenen Bilanz.
NBA: Hartenstein überzeugt - Sieg für Wembanyama
Der deutsche Basketballprofi Isiah Hartenstein ist mit den New York Knicks in der nordamerikanischen Profiliga NBA in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der 25-Jährige siegte mit seinem Team 109:91 bei den Cleveland Cavaliers und zeigte mit 13 Punkten und sieben Rebounds seine beste Saisonleistung. Die Knicks stehen nach vier Partien nun bei zwei Siegen und zwei Niederlagen.
Mahomes fit für Frankfurt-Spiel: "Atmosphäre wird großartig"
Der zuletzt kränkelnde Quarterback-Star Patrick Mahomes ist fit für das Deutschland-Gastspiel mit seinen Kansas City Chiefs. "Es geht mir wieder besser. Mich hat ein bisschen eine Krankheit erwischt, so etwas kann passieren", sagte der zweimalige Super-Bowl-Gewinner in einem Videocall vor dem NFL-Spiel am Sonntag (15.30 Uhr/RTL und DAZN) in Frankfurt gegen die Miami Dolphins.
"Tolle Reise" zu Ende: "Junkie" Rose bedauert Pokal-K.o.
Marco Rose hatte am überraschenden Pokal-K.o. von Titelverteidiger RB Leipzig am Dienstagabend ordentlich zu knabbern. "Für uns geht eine tolle Reise zu Ende", sagte der Trainer des DFB-Pokalsiegers der vergangenen beiden Saisons nach dem überraschenden 0:1 (0:1) in der zweiten Runde beim VfL Wolfsburg. "Wir müssen uns eingestehen, dass wir diesmal zugucken, wenn es um die Entscheidungen geht."
Bolivien bricht wegen Militäreinsatz im Gazastreifen Beziehungen zu Israel ab
Bolivien hat aus Protest gegen die Angriffe im Gazastreifen den Abbruch seiner diplomatischen Beziehungen zu Israel verkündet. Die bolivianische Regierung habe "die Entscheidung getroffen, die diplomatischen Beziehungen zum Staat Israel abzubrechen", erklärte der stellvertretende Außenminister Boliviens, Freddy Mamani, am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten. Zwei weitere lateinamerikanische Länder, Kolumbien und Chile, erklärten kurz darauf, als Reaktion auf die israelischen Angriffe ihre Botschafter aus Israel zurückzuholen.
Bundespräsident Steinmeier trifft in Tansania Nachfahren von Kolonialherrschafts-Opfern
Zum Abschluss seines mehrtägigen Besuchs in Tansania trifft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch Nachfahren von Opfern der deutschen Kolonialherrschaft in dem ostafrikanischen Land. Für 11.00 Uhr (Ortszeit, 09.00 Uhr MEZ) ist die Besichtigung des Maji-Maji-Museums in der Stadt Songea geplant, gegen 12.00 Uhr will Steinmeier die Maji-Maji-Grundschule besuchen. Historiker schätzen, dass im Verlauf des Maji-Maji-Aufstands gegen die deutschen Kolonialherren zwischen 1905 und 1907 bis zu 300.000 Menschen getötet wurden.
Kabinett tagt zu früherer Arbeitsaufnahme für Geflüchtete und Völkerstrafrecht
Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch mit Regelungen für eine erleichterte Arbeitsaufnahme für Geflüchtete (ab 11.00 Uhr). Ein Vorschlag von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zielt dabei auf teilweise verkürzte Fristen für die Beschäftigungsaufnahme. Zudem geht es um verschärfte Strafen für Schleuser und eine bessere Datenübermittlung der Ausländerbehörden.
GDL-Chef Weselsky schließt Bahnstreiks in der Weihnachtszeit nicht aus
Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hält Bahnstreiks in der Weihnachtszeit für möglich. "Das will ich nicht ausschließen", sagte Weselsky den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch) auf Anfrage. Bahn-Vorstand Martin Seiler habe 14 Tage Weihnachtsfrieden gefordert, sagte er. "Darauf musste ich antworten, dass wir das vom Verhandlungsverlauf abhängig machen, nicht von seiner Wunschliste", sagte der GDL-Chef.
Blinken reist am Freitag erneut zu Gesprächen nach Israel
US-Außenminister Antony Blinken wird am Freitag erneut in den Nahen Osten reisen. "Außenminister Blinken wird am Freitag zu Gesprächen mit Vertretern der israelischen Regierung nach Israel reisen und anschließend weitere Stationen in der Region ansteuern", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten. Zuvor hatten bereits israelische Medien unter Berufung auf israelische Beamte über den geplanten Besuch berichtet.
US-Senat bestätigt nach monatelanger Vakanz neuen Botschafter in Israel
Der US-Senat hat nach monatelanger Vakanz den von Präsident Joe Biden nominierten neuen Botschafter in Israel, Jack Lew, bestätigt. Mit 53 zu 43 Stimmen bestätigte die Kongresskammer am Dienstag die Nominierung Lews. Aus den Reihen der Republikaner hatte der frühere Finanzminister zuvor wegen seiner Rolle beim 2015 getätigten Abschluss des umstrittenen Iran-Atomabkommens unter Präsident Barack Obama viel Kritik erfahren. Der Botschafterposten in Israel war zuvor monatelang unbesetzt gewesen.
Charles III. spricht in Kenia von "abscheulicher" Gewalt während Kolonialzeit
Der britische König Charles III. hat bei seinem Staatsbesuch in Kenia mit Blick auf die britische Kolonialherrschaft von "abscheulichen und ungerechtfertigten Gewaltakten" gesprochen. Für diese Taten während des Unabhängigkeitskampfes der Kenianer könne es "keine Entschuldigung geben", sagte Charles am Dienstag bei einem vom kenianischen Präsidenten William Ruto gegebenen Staatsbankett. Der britische Monarch sprach aber - anders als im Vorfeld von der kenianischen Menschenrechtskommission gefordert - keine offizielle Entschuldigung aus.
Nächste deprimierende Pleite: FCK verschärft Kölner Krise
Mit Kampfkraft und Leidenschaft hat der 1. FC Kaiserslautern in typischer Betzenberg-Manier für die nächste deprimierende Pleite des 1. FC Köln gesorgt. Der Zweitliga-Sechste gewann das stimmungsvolle Traditionsduell mit dem Bundesliga-Vorletzten im DFB-Pokal 3:2 (1:0) und verschärfte damit die FC-Krise noch einmal deutlich. Der FCK steht das erste Mal seit vier Jahren wieder im Achtelfinale.