Letzte Nachrichten
Klingbeil warnt Koalitionspartner: Streit in "Ampel" muss jetzt aufhören
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat an die Ampel-Parteien appelliert, die öffentlichen gegenseitigen Vorwürfe zu beenden und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Um als Koalition die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, "müssen wir in einen anderen Arbeitsmodus kommen", sagte Klingbeil am Mittwoch der "Rheinischen Post" und dem ARD-Hauptstadtstudio. "Das ist ein Appell an alle drei Parteien in der Regierung. Diese öffentlichen Auseinandersetzungen müssen jetzt aufhören." Für die SPD jedenfalls habe er diese "klare Erwartung".
ESC-Kommentator Peter Urban tritt nach diesjährigem Finale im Mai ab
Der als Kommentator des Eurovision Song Contest (ESC) in Deutschland zur Institution gewordene Peter Urban wird im Mai zum letzten Mal ein ESC-Finale für die ARD begleiten. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Mittwoch in Hamburg mitteilte, wird der 74 Jahre alte Urban am 13. Mai aus Liverpool zum 25. Mal ein ESC-Finale kommentieren und danach Abschied nehmen.
Wirtschaftsweise erwarten 2023 leichtes Wachstum von 0,2 Prozent
Das wirtschaftliche Beratungsgremium der Bundesregierung, die sogenannten Wirtschaftsweisen, rechnen in diesem Jahr anders als in ihrer Herbstprognose nun mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. Außerdem dürfte nach ihrer Prognose die Inflation mit 6,6 Prozent geringer ausfallen als gedacht, wie aus ihrem am Mittwoch veröffentlichten Gutachten hervorgeht. Im Herbst waren sie noch von einem Abschwung um 0,2 Prozent und einem Preisanstieg von 7,4 Prozent ausgegangen.
Umfrage: Kriegsangst der Deutschen nimmt deutlich zu
Ein Jahr nach dem russischen Angriff auf die Ukraine steigt die Kriegsangst der Deutschen deutlich an. Eine große Mehrheit fürchtet, dass die Bundesrepublik nicht verteidigungsfähig ist und selbst zur Kriegspartei wird. Dies geht aus einer am Mittwoch vorgestellten Sonderumfrage der R+V-Versicherung in Wiesbaden hervor.
Sozialverband VdK fordert 300 Euro Einmalzahlung für Rentner
Der Sozialverband VdK hat die Bundesregierung zu einer einmaligen Inflationsausgleichszahlung für Rentnerinnen und Rentner aufgerufen. "Wenn wir die aktuellen Preissteigerungen anschauen, müssen wir davon ausgehen, dass die Inflation die Rentenanpassung komplett aufzehren wird", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Mittwoch mit Blick auf die Rentenerhöhungen zum 1. Juli. Gleichzeitig solle die Bundesregierung daher einmalig 300 Euro an arme Rentner zahlen, forderte Bentele.
Schuss bei Razzia in Reichsbürgerszene in Baden-Württemberg gefallen
Bei einer Razzia im Auftrag des Generalbundesanwalts ist im baden-württembergischen Reutlingen am Mittwoch ein Polizist leicht verletzt worden. Ein Nichtverdächtiger habe einen Schuss abgegeben, sagte ein Sprecher der Behörde in Karlsruhe. Die Durchsuchung stand im Zusammenhang mit der am 7. Dezember aufgedeckten Gruppe mutmaßlicher Reichsbürger, die einen Staatsstreich geplant haben sollen.
Bericht: Hamburger Amoktäter hatte wohl narzisstische Persönlichkeitsstörung
Der Amoktäter Philipp F., der in einer Hamburger Kirche der Zeugen Jehovas sieben Menschen und sich selbst erschoss, litt nach Erkenntnissen von Gutachtern mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Das ergibt sich einem Bericht der "Zeit" vom Mittwoch zufolge aus Analysen, die zwei Experten für Psychiatrie im Auftrag der Polizei im Zuge der Ermittlungen zur Tat zum geistigen Zustand des 35-Jährigen anfertigten.
Umfrage: Vier von fünf Eltern wollen Informatik als Pflichtfach an Schulen
83 Prozent der Eltern in Deutschland wünschen sich einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage zufolge, dass Informatik ab der fünften Klasse verpflichtend unterrichtet wird. "Schülerinnen und Schüler sollten früh an die Informatik herangeführt werden", erklärte Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. 93 Prozent aller Deutschen wollen demnach, dass der Einsatz digitaler Technologien und Medien in allen Schulen Standard wird.
Bundesregierung ruft zu schnellem Handeln in Wasserpolitik auf
Anlässlich des Auftakts der UN-Weltwasserkonferenz in New York haben mehrere Ministerinnen und ein Minister der Bundesregierung entschlossenes Handeln gegen die globale Wasserkrise angemahnt. "Klimakrise, Artenaussterben und Verschmutzungskrise sind die drei ökologischen Krisen unserer Zeit", erklärte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) am Mittwoch. Wassermanagement sei ein "zentraler Schlüssel zur Lösung dieser globalen Krisen", teilte sie in einer gemeinsamen Erklärung mit Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (beide Grüne) mit.
Inflation in Großbritannien im Februar wieder angestiegen
Die Inflation in Großbritannien ist im Februar überraschend wieder gestiegen. Die Rate lag im Jahresvergleich bei 10,4 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Zuletzt hatte sich die Teuerung abgeschwächt, im Januar hatte die Inflation im Königreich bei 10,1 Prozent gelegen. Eigentlich war erwartet worden, dass die Verbraucherpreise weiter zurückgehen.
Ukraine meldet drei Tote bei russischem Drohnenangriff in Region Kiew
Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Kiew sind in der Nacht zum Mittwoch nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden. Nach dem Stand von 07.00 Uhr (Ortszeit, 06.00 Uhr MEZ) "sind drei Personen gestorben, zwei Personen wurden verletzt und eine Person wurde gerettet", erklärte der Staatliche Notfalldienst (DSNS) im Onlinedienst Telegram. Demnach wurden noch vier weitere Menschen unter den Trümmern vermutet.
Grünen-Chefin Lang mahnt rasche Beilegung des Koalitionsstreits an
Grünen-Chefin Ricarda Lang drängt die Koalitionsparteien zu einer Beilegung ihres Streits um energiepolitische Themen beim bevorstehenden Spitzentreffen am Sonntag. "Die Bürgerinnen und Bürger haben es verdient, dass eine Regierung sich hier auch endlich einigen kann", sagte Lang am Mittwochmorgen im Bayerischen Rundfunk. In der Koalition seien nun "alle Partner gefragt, mit etwas mehr Ruhe, Gelassenheit und Sachlichkeit sich zusammenzusetzen".
Deutschland exportierte 2022 rund 5,5 Kilogramm Altkleider pro Kopf
Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 462.500 Tonnen Altkleider und gebrauchte Textilien exportiert - das entspricht 5,5 Kilogramm pro Kopf. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch weiter mitteilte, war das ein Rückgang um elf Prozent verglichen mit 2021. Die größten Abnehmerländer waren Polen und die Niederlande, allein ein Drittel der Altkleider-Exporte ging dorthin. Weitere wichtige Länder waren Belgien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei.
Dreitägige UN-Wasserkonferenz beginnt in New York
In New York beginnt am Mittwoch die dreitägige UN-Wasserkonferenz. Zu dem bis Freitag andauernden Treffen werden rund 6500 Teilnehmer erwartet, darunter 20 Staats- und Regierungschefs, dutzende Minister sowie hunderte Vertreter aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Deutschland wird von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) vertreten. Der Gipfel soll nach dem Willen von UN-Generalsekretär António Guterres ein ehrgeiziges Programm mit konkreten Handlungsvorschlägen erarbeiten.
Union-Boss Zingler warnt DFB: Fan-Annäherung "dauert Jahre"
Präsident Dirk Zingler von Bundesligist Union Berlin warnt den Deutschen Fußball-Bund (DFB) beim Versuch der Wiederannäherung an die verprellten Fans vor dem Glauben an einen schnellen Erfolg. "Der Prozess der Entfremdung ist nicht innerhalb von zwölf oder 15 Monaten umkehrbar. Das dauert Jahre", mahnte Zingler in der Sport Bild.
Dortmunds Schlotterbeck: "Können in München gewinnen"
Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund blickt mit reichlich Selbstvertrauen auf den Bundesliga-Gipfel bei Bayern München. "Wir haben in diesem Jahr mehr Punkte geholt als sie und sind in der Liga noch ungeschlagen – das sind zwei sehr gute Voraussetzungen. Wenn jeder seine Top-Leistung abruft, können wir in München gewinnen", sagte der 23-Jährige der Sport Bild.
Geywitz will mehr Menschen zum Umzug aufs Land bewegen
Angesichts der Wohnungsnot in den deutschen Städten will Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) mehr Menschen zum Umzug aufs Land bewegen. In Deutschland gebe es schätzungsweise 1,7 Millionen leer stehende Wohnungen, und der überwiegende Teil davon "befindet sich in ländlichen Regionen", sagte die Ministerin den Funke Zeitungen vom Mittwoch. Besonders für Familien mit Kindern biete der ländliche Raum "eine hohe Lebensqualität, weg vom Lärm der Großstadt".
EM-Dritte Hocke/Kunkel nach WM-Kurzprogramm nur 15.
Für die EM-Dritten Annika Hocke und Robert Kunkel haben die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften im japanischen Saitama mit einer herben Enttäuschung begonnen. Nach dem Kurzprogramm liegen die deutschen Paarlauf-Meister nur auf dem 15. Platz und blieben damit weit hinter ihren Erwartungen zurück.
NHL: Niederlage für Stützle und Ottawa
Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL die nächste Pleite kassiert. Der 21-Jährige verlor mit den Ottawa Senators bei den Boston Bruins mit 1:2. Mit nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen liegen die Kanadier im Osten auf Rang elf, können aber noch auf die Play-offs hoffen.
NBA: Wagner-Brüder glänzen bei Orlando-Sieg
Basketball-Nationalspieler Franz Wagner hat beim nächsten Sieg der Orlando Magic in der nordamerikanischen Profiliga NBA eine ansprechende Vorstellung abgeliefert. Beim 122:112 gegen die Washington Wizards legte der 21-Jährige in der Nacht zum Mittwoch als Starter 20 Punkte auf. Sein Bruder Moritz Wagner kam von der Bank auf ebenfalls gute 15 Zähler.
"Torhüterin" Schüller: Vorne eiskalt, hinten felsenfest
Da stand Lea Schüller also tatsächlich im Tor, dabei war der Ernstfall gar nicht eingetreten. "Wir haben im Bus noch darüber gesprochen, welche Spielerin ins Tor gehen würde, wenn die Torhüterin ausfällt und wir nicht mehr wechseln können. Und ich wäre ins Tor gegangen", berichtete die Matchwinnerin schmunzelnd bei DAZN: "Ganz witziger Zufall."
Proteste gegen Rentenreform in Frankreich halten an
In Frankreich ist es erneut zu Protesten gegen die umstrittene Rentenreform gekommen. Wie die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, wurden dabei bei Ausschreitungen in Paris 46 Menschen festgenommen. Rund 3500 Menschen hätten am Dienstagabend zunächst friedlich im Zentrum der Hauptstadt demonstriert. Später sei es dann zu Auseinandersetzungen zwischen einigen hundert Demonstranten und der Polizei gekommen.
Verletzter Haaland "frustriert und verzweifelt"
Seine Leistenverletzung und der damit verbundene Ausfall für den Auftakt in der EM-Qualifikation mit Norwegen hat Stürmerstar Erling Haaland schwer getroffen. Nationalcoach Staale Solbakken berichtete von einem Treffen mit dem "niedergeschlagenen" Angreifer auf seinem Hotelzimmer um Mitternacht. Haaland sei "zutiefst frustriert und verzweifelt" gewesen, sagte der norwegische Trainer.
Wolfsburg fiebert Pariser Prinzenpark entgegen
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg fiebern dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Paris St. Germain (21.00 Uhr/DAZN) entgegen. "Es ist etwas ganz Besonderes. Wir erwarten eine große Kulisse mit großartiger Stimmung", sagte Nationaltorhüterin Merle Frohms vor dem Duell im Prinzenpark: "Für uns als Spielerinnen ist das eine Wertschätzung."
Dietz über Ex-Klub Duisburg: "Müssen raus aus der 3. Liga"
Ex-Nationalspieler Bernard Dietz wünscht seinem ehemaligen Verein MSV Duisburg die schnelle Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga. "Ich habe immer gesagt, wir müssen so schnell wie möglich aus der 3. Liga raus. Jetzt spielen wir da schon vier Jahre. Das geht nicht", sagte der ehemalige Nationalspieler, der am Mittwoch 75 Jahre alt wird, dem SID.
Trotz Flick-Anruf: Talent Samardzic spielt für Serbien
Lazar Samardzic wurde in Deutschland geboren und ausgebildet, spielte für die deutsche U21 - aber läuft künftig für Serbien auf. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler begründete seinen Korb für Bundestrainer Hansi Flick mit familiären Erwägungen und der sportlichen Perspektive.
Nationalspieler Can sieht BVB als Vorbild für DFB-Auswahl
Fußball-Nationalspieler Emre Can sieht seinen Klub Borussia Dortmund beim Neustart der DFB-Auswahl als Vorbild. "Wir sind ein gutes Team. Wir haben zwar nicht immer top gespielt, aber Mentalität gezeigt und uns füreinander reingehauen. Ich glaube schon, dass wir ein Beispiel sein können", sagte der defensive Mittelfeldspieler.
Was machen die Leichtathleten mit Russland?
Wird die Doping-Sperre gegen Russlands Leichtathleten aufgehoben? Oder bleibt der Weltverband World Athletics (WA) auch nach über sieben Jahren weiter hart? Wenn es nach Jürgen Kessing geht, können WA-Präsident Sebastian Coe und seine Council-Kollegen bei ihrer Sitzung diese Woche nur eine Antwort auf diese Frage finden.
Historische Chance für Geschlechter-Gleichberechtigung
Die deutsche Fußball-Nationaltorhüterin Almuth Schult sieht eine historische Chance zur Gleichberechtigung der Geschlechter im Sport. "Wir haben jetzt das Momentum. Man kann tatsächlich Respekt bekommen, den es lange Zeit nicht gab", sagte die Olympiasiegerin von 2016, die beim Angel City FC in den USA spielt: "Nicht nur in unserer Sportart, sondern in allen Frauensportarten."
Kommunen geben sich angesichts möglicher Verschärfung von Arbeitskampf gelassen
Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst haben sich die Kommunen angesichts einer möglichen Verschärfung des Arbeitskampfes durch die Gewerkschaften gelassen gegeben. "Im Augenblick läuft das Spiel, wer zuerst weiche Knie bekommt", sagte die Verhandlungsführerin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Karin Welge, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Aber ich bin schon lange genug dabei, um mit Druck umgehen zu können."
Angespannte Ruhe in den USA vor möglicher Anklageerhebung gegen Trump
Angespannte Ruhe in den USA vor einer möglichen Anklageerhebung gegen Ex-Präsident Donald Trump: Während das ganze Land am Dienstag (Ortszeit) weiter auf die Entscheidung der Grand Jury wartete, verstärkte die Polizei in New York wegen möglicher Demonstrationen von Trump-Anhängern ihre Präsenz auf den Straßen. Das Team des früheren Präsidenten beteuerte derweil erneut dessen Unschuld.
Gedenkfeier nach gewaltsamem Tod von zwölfjähriger Luise in Freudenberg
Im nordrhein-westfälischen Freudenberg wird am Mittwoch (18.00 Uhr) der vor eineinhalb Wochen getöteten zwölfjährigen Luise gedacht. Angehörige und enge Wegbegleiter der Gestorbenen versammeln sich in der örtlichen evangelischen Kirche. Die Trauerfeier wird über einen Audiostream in die Aula der Esther-Bejarano-Gesamtschule übertragen. Dort werden mehrere hundert Trauergäste erwartet - vor allem Mitschülerinnen und Mitschüler der Getöteten.